Emden

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22.06.2012

Emder Hecken sollen Rasen weichen

Von Heiner Schröder

Mitarbeiter des BEE kommen mit der Pflege nicht mehr nach. Aus ökologischen und gestalterischen Gründen ist allerdings ein Rückschnitt von Büschen wünschenswert. Aber das Personal dafür sei nicht da, sagte Stadtbaurat Andreas Docter. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

Emden - Wenn es nach der Mehrheit der Ratsherren und -frauen im Werksausschuss BEE geht, dann werden Hecken aus dem Emder Stadtbild verschwinden. Stattdessen solle Rasen eingesät werden, hieß es in der Sitzung, bei der es um die Arbeit des Bau- und Entsorgungsbetriebs der Stadt Emden (BEE) ging.

Anlass für die Diskussion war der Zustand der Hermann-Allmers-Straße im Stadtteil Barenburg. Dort wuchern die Hecken teilweise derart, dass der Blick auf die Straßen eingeschränkt wird. Bislang habe sich die Ausbildungs- und Arbeitsförderungsgesellschaft der Stadt Emden (AAFÖG) darum gekümmert. Aber die gebe es in der alten Form ja nicht mehr. Und damit ist auch keiner mehr da, der die Hecken stutzt. Was die Barenburger Ratspolitikerin Berendine Bamminger (SPD), die Mitglied des Werksausschusses ist, gleich bemerkte und an die Stadt weitergab.

Grundsatzdiskussion angestoßen

Stadtbaurat Andreas Docter machte den Ausschussmitgliedern klar, „dass die BEE-Mitarbeiter der Sache nicht mehr Herr werden“. Es sei schlicht nicht genug Personal da. Grundsätzlich sei „ein gestalterischer Rückschnitt der Hecken“ sinnvoll. Aber das sei eben derzeit nicht machbar. Er schlug daher vor, Hecken an der Hermann-Allmers-Straße wegzunehmen und stattdessen Rasen einzusäen.

Damit hatte Docter eine Grundsatzdiskussion im Ausschuss angestoßen. „Denn an anderen Stellen der Stadt stellen sich ja ähnliche Fragen“, sagte CDU-Ratsherr Helmut Bongartz. Er meinte kurz: „Weg damit und Rasen einsäen.“ Im Grundsatz ähnlich, aber nicht so drastisch äußerten sich auch Vertreter der SPD-Fraktion.

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STB
22.06.2012 um 10:00 Uhr:
Asphalt wäre eine einmalige Investition und würde sich wunderbar ins Emder Stadtbild einfügen.
Manfred b
22.06.2012 um 10:43 Uhr:
..Alternativ wären Betonflächen, die man ja grün anstreichen könnte.

Wenn man in der Mitte einer solchen Fläche dann noch einen Wasseranschluß vorsieht, würde der auf gelegentliches Apritzen von Vogelkot reduzierte Pflegeaufwand ganz bequem durchzuführen sein.
kik
23.06.2012 um 18:57 Uhr:
Der Herr Docter sollte einmal bei seinen Kollegen in der Verwaltung und im ehemaligen Arbeitsamt
nachfragen, wer denn in der Stadt Emden für solche Arbeiten zur Verfügung stehen würde.
Wer ohne einen Handschlag zu tun, auch noch Geld vom Staat bekommt für den muss ein solche Arbeit ja einen Wohltat, im wahrsten Sinne des Wortes, sein.
Also ran an die Arbeit..

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