Wittmund

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22.06.2012

Bombendrohung in Wittmund aufgeklärt

Die Berufsbildenden Schulen wurden nach dem Bombenalarm am Mittwoch geräumt. Bild: Trumpf
Die Berufsbildenden Schulen wurden nach dem Bombenalarm am Mittwoch geräumt. Bild: Trumpf

Von Nils Thorweger

Drei Schüler der Berufsbildenden Schulen sollen am Mittwoch für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt haben. Sie haben die Tat gestanden. Auf sie wartet jetzt eine deftige Rechnung.

Wittmund - Die Bombendrohung bei den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Wittmund ist aufgeklärt: Die Tat soll nach Polizeiangaben auf das Konto von drei BBS-Schülern gehen. Wie es in einer Pressemitteilung vom Freitag heißt, räumten die drei Heranwachsenden die Tat während ihrer Vernehmungen ein.

Während eine junge Frau ihre SIM-Karte zur Verfügung gestellt haben soll, habe ein Schüler sein Handy für den Drohanruf im Sekretariat der BBS weitergegeben. Die Nummer wurde unterdrückt. Eine weitere Schülerin soll dann den Anruf getätigt haben. Gegen die drei wird nun wegen öffentlicher Androhung von Straftaten ermittelt. Darüber hinaus müssen sie sich auf eine nicht unerhebliche Kostenrechnung einstellen, so die Polizei.

Wie berichtet, mussten am Mittwoch rund 1100 Schüler und Lehrer die Schule verlassen, nachdem eine Anruferin mit einer Bombe im Schulgebäude gedroht hatte. Erst nach mehreren Stunden konnte Entwarnung gegeben werden.

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