Leer

Neukamperfehn
22.06.2012

Haus in Neukamperfehn in Flammen

Von allen Seiten versuchte die Feuerwehr, das brennende Haus zu löschen. Bild: Wolters
Von allen Seiten versuchte die Feuerwehr, das brennende Haus zu löschen. Bild: Wolters

Vor allem das Obergeschoss wurde bei dem Brand am Freitagmittag in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand. Die Ursache des Feuers ist wie die Schadenshöhe noch unklar.

Neukamperfehn - Das Obergeschoss eines Hauses in Neukamperfehn ist bei einem Brand am Freitag zerstört worden. Nach Angaben der Polizei wurde das Feuer gegen 12.40 Uhr bei der Leitstelle gemeldet. Die Feuerwehren Hesel und Neukamperfehn rückten aus. Sie hatten die Flammen recht schnell im Griff.

Verletzt wurde niemand. Die Bewohner hatten das Haus rechtzeitig verlassen können. Die Brandursache ist ebenso wie die Schadenshöhe noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

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Aussenstehender
24.06.2012 um 17:59 Uhr:
Über die Qualität der oben gezeigten Brandbekämpfung lässt sich trefflich diskutieren. Bewirkt ein Außenangriff nicht eher einen hohen Wasserschaden und lässt sich nicht eigentlich ein Feuer besser direkt am Brandherd bekämpfen? Interessant ist auch warum bei einem solchen Dachstuhlbrand keine Drehleiter vor Ort ist -oder wird im Abschnitt Nord keine vorgehalten???


Naja wie auch immer - ohne mich darüber aufzuregen, hoffe ich, dass die Bewohner gut versichert sind und Brand- sowie Wasserschaden voll ersetzt bekommen...
FW Mann
25.06.2012 um 14:55 Uhr:
@ Aussenstehender: wir Ihr Name schon sagt, aussenstehend! Verwunderlich das Sie sich anmaßen die Arbeit und Vorgehensweise in Frage zu stellen. Glauben Sie mir, das war absolut erforderlich ohne jetzt auf Einzelheiten eingehen zu wollen. Zur zweiten Frage: in Nord sind sogar 2 DLK 23-12 stationiert, eine in Leer- eine auf Borkum (die nützt hier allerdings wenig:-)))
FWMann vor Ort
26.06.2012 um 09:43 Uhr:
....und außerdem waren jederzeit 2 Trupps im Gebäude um den Brandherd zu bekämpfen. Die Trupps draußen haben das Feuer bekämpft was immer wieder durch das Dach kam. Ein Drehleiter hätte da glaube ich nicht viel weiter geholfen. Sie sollten ihren psydonamen von "Aussenstehender" und "Unwissender" ändern.
Aussenstehender
26.06.2012 um 13:10 Uhr:
@FWMann vor Ort und FW Mann: ich möchte hier keine großen Diskussionen aufkommen lassen und respektiere Ihre Arbeit und Entscheidungen. Mit meinem Kommentar möchte ich eher anregen, Einsätze auch mal kritisch zu hinterfragen um eventuelle Verbesserungsideen für die Zukunft miteinbringen zu können.

Wenn Sie schreiben, dass zu jeder Zeit ein Trupp im Innenangriff war, dann verstehe ich nicht warum zusätzlich mehrere Trupps im Aussenangriff eingesetzt werden wird. An jeder Feuerwehrschule wird doch gelehrt, dass entweder ein Aussen- oder ein Innenangriff gefahren wird und niemals beides zusammen?!?
Eine zweite Anmerkung möchte ich, weil Sie in Ihrer Ausführung darauf zu sprechen kamen, zudem noch loswerden. Die auf den Bildern in Position gebrachten Strahlrohre bewirken doch nichts anderes als die Mauern und das Dach zu benässen (kühlen) - ok wenn wir schon dabei sind, dass mittlere Strahlrohr wirft doch wahllos Wasser ins Gebäude - die Wirkung beschränkt sich also lediglich auf einen Wasserschaden und eventuelle Körperverletzungen des Innenangrifftrupps.
Achja bevor ich es vergesse - mit einer Drehleiter hätte man das Dach aufnehmen können um so Glut- und Feuernester mit wenig Wasser aber großer Wirkung löschen zu. Außerdem würde man die Unfallgefahr um ein Vielfaches runterschrauben (das aber nur am Rande).

Diese Anregungen sind nicht einfach nur wahllos zusammengeschrieben, sondern sie sind Teil moderner Brandbekämpfungsmethoden. Sicherlich können Sie sich mit folgenden Beiträgen über mein Kommentar aufregen - Sie können sich aber auch ein Herz nehmen und sich weiterbilden um neue Vorgehensweisen in der Brandbekämpfung kennenzulernen.

Zu guter letzt sei gesagt, dass ich als Aussenstehender den Hut vor Ihnen und Ihren Kameraden ziehe. Ich wünsche Ihnen alles Gute und immer eine gute Heimkehr von Ihren Einsätzen.
Halwertidder
27.06.2012 um 11:02 Uhr:
"Die Feuerwehren Hesel und Neukamperfehn rückten aus. Sie hatten die Flammen recht schnell im Griff." Hätte man ein Drehleiterfahrzeug hier bei dem vergleichsweise kleinen Gebäude eingesetzt, wäre Zeit verloren gegangen. Das Haus BRANNTE, demnach kam es entscheidend darauf an, schnell zu handeln! Insofern denke ich als Laie, dass die Männer von der Feuerwehr die richtige Alternative auswählten, indem sie das Feuer im Haus gezielt und wirksam von innen gelöscht haben - sie waren erfolgreich (siehe oben!). Hinzu kommt, dass es ein geschlossenes Satteldach war, das man in dieser Lage in der Praxis nur von außen kühlen konnte; wieso solte das Kühlen nicht schulmäßig und durch das innere Löschen ausgeschlossen sein? War irgendnein Mann durch das Kühlen zusätzlich gefährdet? Außerdem ist der Schaden hier durch Hitze und Flammen wohl größer als durch das Wasser, welches man von außen hinzugab.

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