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Gas und Strom weiter Thema
Uplengen - Fasst man beide Anfragen zusammen, sind es dreieinhalb Seiten – prall gefüllt mit Aufgaben für die Verwaltung. Johann Sandersfeld (CDU) und die SPD-Fraktion haben sich jeweils an Uplengens Bürgermeister Enno Ennen gewandt. Das Thema: Konzessionsvergabe und Netzübernahme. Es geht um Gas und Strom, darum, dass die Kommunen – wie berichtet – die Energienetze Ende 2012 vom Oldenburger Versorger EWE übernehmen wollen. Doch laut der Anfragen sind noch viele Fragen offen, viel müsse geklärt werden. Doch Antworten gab es in der vergangenen Sitzung des Rates der Gemeinde Uplengen am Dienstagabend noch keine.
„Es sind sehr komplexe Fragen“, sagte Enno Ennen. Man habe bereits Rücksprache mit der Netzgesellschaft Südliches Ostfriesland (NSO) gehalten, könne aber die Fragen nicht auf die Schnelle beantworten. Die Antworten werde es zu einem späteren Zeitpunkt in einer nicht-öffentlichen Sitzung geben. Ennen begründete den Ausschluss der Öffentlichkeit mit dem noch laufenden Ausschreibungsverfahren für die Konzession und der Klage der Kommunen gegen den Landkreis vor dem Verwaltungsgericht (siehe Infokasten).
Die Fragen der Politiker drehten sich unter anderem um die Finanzierung und technisches Wissen, um die Versorgungssicherheit und das Netzentgelt. Auch nach einer neuen Machbarkeitsstudie wurde ebenso gefragt wie nach der Zukunft der EWE-Mitarbeiter. Denn die Angestellten bangen um ihre Jobs. Einige von ihnen waren am Dienstagabend bei der Ratssitzung in Remels dabei, hofften auf klare Antworten von Enno Ennen. „Ich verstehe ihre Situation sehr gut“, sagte der Bürgermeister, „aber wir müssen abwarten, wie das Gericht entscheidet.“ Vorher wolle und könne er keine Aussage treffen.

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