Norden
Ausgezeichneter Garten begeistert

Eversmeer - Schon beim Betreten des Gartens merkt man: Hier sind Besucher herzlich willkommen. Freundlich begrüßte Christa Kastrop gestern fast jeden der Gäste persönlich. Seit 2004 laden sie und ihre Familie Interessierte dazu ein, durch den Garten zu schlendern und Anregungen zu sammeln. „Mit mir führt nun die dritte Generation diesen großen Garten und jedes Jahr freuen wir uns wieder über die vielen Naturliebhaber, die uns besuchen kommen und sich bei uns wohlfühlen“, sagt Christa Kastrop. Die romantische, gepflegte naturnahe Anlage der Familie in Eversmeer ist ausgezeichnet mit dem „Lindenblatt“ für Gartenkunst und Kultur. Dort gibt es etwa 300 verschiedene Rosen und Staudenarten. 3000 Quadratmeter Fläche wollen gepflegt und hergerichtet werden.
„Beim Tag des offenen Gartens geht es hier rund“, berichtet Tochter Sabine Kastrop-Bööle. Sie und ihr Bruder Matthias sind dann voll mit eingespannt. Während er dafür sorgt, dass alle Autos einen Parkplatz auf der großen Wiese vorm Haus finden, sorgt sie mit weiteren Mitgliedern der Familie dafür, dass es allen Gästen bei Tee und selbstgebackenem Kuchen gut geht.
Informationen über Unkrautbekämpfung und Düngemittel
Die Bewirtung kommt an. „Sie sorgt für Entspannung und die Besucher kommen gerne wieder“, weiß Hildegard Frost, die Nichte von Christa Kastrop. Zu Tee und Kuchen gibt es Musik. Die Brüder der Gastgeberin, Pauli und Heinz, spielen Schifferklavier. Beteiligt am Tag des offenen Gartens war in diesem Jahr auch wieder das Gartencenter Hedden aus Westerholt. Meike Gastmann bot eine Auswahl von Artikeln zur Gartengestaltung an. Zum ersten Mal informierte Franz Tute vom Landhandel in Eversmeer über Unkrautbekämpfung und natürliche Düngemittel. Thea Doden bot an einem Stand selbstgemachte Marmeladen an.
Den Besuchern hat der Tag gefallen. „Wir sind das erste Mal im Norden in Urlaub und haben vom offenen Garten in der Zeitung gelesen“, erklärte Susanne Gühne aus Nastätten an der Loreley. Mit ihrem Mann Carsten, Töchterchen Liv-Marit und dem sieben Monate alten Bent schaute sie sich die Blumenpracht der Kastrops an und war begeistert: „Das ist einfach toll. Und es gibt wirklich viel zu sehen, was im eigenen Garten fehlt oder umgesetzt werden könnte.“

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