Emden
Von der Freiheit der Musik

Ostfriesland - Die Zahlen sind beeindruckend, die Musik erst recht. Heißt: Der Etat liegt bei rund 1,5 Millionen Euro, und in nur einem Monat gehen genau 65 hochklassige Konzerte mit Stars aus Klassik, Weltmusik und Jazz über die Bühne – bei den 26. Niedersächsischen Musiktagen vom 1. bis zum 30. September. Und zwei der Konzerte, die von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung sowie den Banken vor Ort organisiert werden, finden in Ostfriesland statt – in Reepsholt und in Emden. In diesem Jahr dreht sich alles rund um „Freiheit“, in vielfältigen Facetten wird das Thema musikalisch unter die Lupe genommen.
Für die Aufführung von Monteverdis „Combattimento di Tancredi e Clorinda“ am 8. September um 19.30 Uhr in der St.-Mauritius-Kirche in Reepsholt konnte die Sopranistin Dorothee Mields gewonnen werden. Unterstützt wird sie von den Tenören Hermann Oswald und Thomas Volle – begleitet wird das Trio vom Elbipolis Barockorchester Hamburg. Es geht im Konzert um ein Schlachtfeld der Gefühle, um einen Kampf, um Liebe und Tod. „Ein packendes musikalisches Drama“, sagt die Intendantin der Musiktage Katrin Zagrosek. Zusammen mit der Sparkasse Leer-Wittmund und der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Reepsholt wird das Konzert auf die Beine gestellt. Auch die „Symphoniae Sacrae“ des Reformationskomponisten Heinrich Schütz wird geboten.
Beim zweiten Konzert in Ostfriesland gastiert die Sopranistin Nuria Rial zusammen mit dem Orchester Concerto Köln am 22. September um 20 Uhr in der Johannes-a-Lasco-Bibliothek in Emden. Mit dem Titel „Freiheit, zu lieben“ werden Werke von Händel und Bach – wie zum Beispiel Arien aus den Opern „Amadigi“ und „Berenice“ sowie die Hochzeitskantate „Weichet nur, betrübte Schatten“ – zu hören sein. Das Konzert sei maßgeschneidert für das Festival. Die Sparkassenstiftung organisiert die Veranstaltung in der Johannes-a-Lasco-Bibliothek zusammen mit der Sparkasse Emden und dem Kulturbüro der Stadt. „Jedes Konzert ist eine kleine Kostbarkeit“, sagt Katrin Zagrosek, „eine von 65 in Niedersachsen.“

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