Rheiderland

Weener
18.07.2012

Sportboothafen: Ruhig und zentral

Zahlreiche Schiffe liegen im Sportboothafen in Weener. Auch Helmut Buß aus Timmel (zweites Boot von links) macht mit seiner Frau einen Kurzurlaub in der Stadt. Bild: Bothe
Zahlreiche Schiffe liegen im Sportboothafen in Weener. Auch Helmut Buß aus Timmel (zweites Boot von links) macht mit seiner Frau einen Kurzurlaub in der Stadt. Bild: Bothe

Von Jonas Bothe

In den vergangenen Jahren wurde viel in die Anlage in Weener investiert. Jetzt soll sie verstärkt beworben werden.

Weener - Wenn in diesen Tagen die Sonne aus der Wolkendecke zum Vorschein kommt, bietet der Sportboothafen in Weener einen schönen Anblick. Zahlreiche Schiffe liegen an den Stegen, teilweise ältere Boote, teilweise aber auch moderne Yachten. Auch Helmut und Kerstin Buß verbringen ihren Kurzurlaub in der Stadt. Sie sind am vergangenen Sonnabend aus Timmel über das Fehntjer Tief und die Ems nach Weener geschippert. Bislang haben sie mit dem Fahrrad die Umgebung erkundet. Vor allem die Lage des Hafens gefällt ihnen. „Er ist einerseits schön ruhig gelegen, aber andererseits ist man gleich in der Stadt oder am Freibad“, sagt Helmut Buß.

Auch die Stadt Weener ist mit dem Sportboothafen „grundsätzlich zufrieden“, wie Manfred Giese, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, auf Nachfrage sagt. „Mehr Lieger wünscht sich natürlich jeder.“ In den vergangenen Jahren sei in den Hafen viel investiert worden. „Es werden wohl mindestens zwischen anderthalb und zwei Millionen Euro gewesen sein“, schätzt Giese. So wurden unter anderem ein Servicegebäude und neue Sanitäranlagen errichtet. Außerdem wurden die Krananlage sowie die Stege saniert. Ein großer Kostenpunkt war zudem der Kauf der Landsburghalle durch die stadteigene Hafen- und Tourismus-Gesellschaft. Sie dient unter anderem als Winterlager für Sportboote sowie als Veranstaltungshalle.

Im kommenden Jahr möchte die Stadt Weener den Hafen zudem durch den Deutschen Tourismusverband klassifizieren lassen. Das sei für die Kundenwerbung von Vorteil. „Sehr viel läuft aber auch über Mundpropaganda“, weiß Giese und fügt an: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und hoffen jetzt auf regen Zuspruch.“ Ein Problem ist jedoch die Ems. „Die macht uns zu schaffen“, stellt Giese fest. Der Grund ist die hohe Fließgeschwindigkeit und der Schwebstoffgehalt des Flusses. „Das ist natürlich für die Kundenwerbung nicht so gut“, weiß Giese. Doch in dieser Angelegenheit versucht die Stadt gemeinsam mit den anderen Anliegern der Unterems, eine Lösung zu finden.

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OZManfred
19.07.2012 um 07:11 Uhr:
Tja, die Ems dauerhaft aufstauen, und alle Probleme sind beseitigt.

- Kein Salzwasser kommt die Ems rauf!
- Kein Schlick wird stromaufwärts transportiert
- die Flora und Fauna in den alten Emsarmen blüht wieder auf.
- die Strömung ist weg. Der Fluß wird ruhig und tidefrei!

Dazu braucht es nur eine Schleuse in dem Sperrwerk!

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