Sport
Leer und Loga ziehen ins Endspiel ein

Leer - Das „Traum-Finale“ beim Fußball-Turnier um den Miniaturland-Cup in Leer ist perfekt. Denn weil sowohl der SV Frisia Loga (4:3 gegen Papenburg) als auch Germania Leer (2:1 gegen Großefehn) gewannen, kommt es am Sonntag im Endspiel (Anstoß: 17 Uhr) zu dem mit Spannung erwarteten Stadt-Derby. Zuvor wird im Hoheellern-Stadion des VfL um 15 Uhr die Partie um Platz drei angepfiffen. „Dass wir im Finale stehen, ist das wichtigste. Gut gespielt haben wir allerdings nicht“, war Germania-Coach Wlodek Pikula nach der Partie nicht ganz zufrieden.
In der Partie gegen den Bezirksligisten SV Großefehn erwischten die Gastgeber aus Leer den besseren Start. Doch ein Freistoß von Ralf Voorwold rauschte nach 15 Spielminuten knapp am SVG-Gehäuse vorbei. Seine größte Torchance in Halbzeit eins vergab der Landesligist nach 22 Minuten, als Kingsley Mbabie völlig frei vor dem Fehntjer Torhüter Malte Behrens auftauchte, der den Schuss des Leeraner Offensivmanns aber glänzend parierte. Großefehn bot sich dann fast mit dem Pausenpfiff eine hervorragende Möglichkeit zur Führung. So musste der Leeraner Philip Maguru für seinen bereits geschlagenen Keeper Marcel Lücking auf der Torlinie retten, nachdem SV-Akteur Julian Meyer abgezogen hatte.
Germanias Ole Andreesen gelang ein fulminanter Freistoß-Treffer
Nach dem Seitenwechsel sahen die knapp 150 Zuschauer dann endlich Treffer – und was für welche. Zunächst brachte der eingewechselte Germane Ole Andreesen den VfL mit einem fulminanten Freistoß 1:0 in Führung (56.). Nur vier Minuten später war die Begegnung dann vorentschieden, nachdem Philip Maguru ein feines Solo mit einem sehenswerten Schuss zum 2:0 abgeschlossen hatte. Dem SV Großefehn gelang mit einem ebenso schönen Fernschuss von Lucas Sendemer lediglich noch der 1:2-Anschlusstreffer.
In der zweiten Partie des Abends zeigte Frisia Loga im Landesliga-Duell gegen BW Papenburg einen starken Auftritt – und konnte sich zudem auf das Stürmer-Duo Stefan Lente und Thiemo Stolz verlassen. Denn nachdem Sören Sorge die Emsländer in Führung gebracht hatte, schnürten Lente (35./48.) und Stolz (43./52.) jeweils einen Doppelpack. Zwar machten die Papenburger die Partie noch einmal spannend, weil Sorge und Torben Lange auf 3:4 verkürzten, letztlich hatte Loga aber das nötige Quäntchen Glück und zog nach Leer ins Finale ein.

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