Emden
. . .und ab ging die Post in der Alten Post

Emden - „Und ab ging die Post!“ – Das Motto beim Sommerfest im Zentrum für junge Menschen (Alte Post) hätte am Sonnabend treffender nicht sein können. Die Veranstaltung zum Ferienbeginn zog am Sonnabend viele Familien und andere Besucher an. Zum vierten Mal präsentierten sich hier das Jugendbüro, die offene Kinder- und Jugendarbeit und der Ferienpass, die gemeinsam mit dem Veranstaltungsbereich die Säulen der Einrichtung bilden. Den ganzen Tag über wurde auf dem Hof bei schönem Wetter gestöbert, gespielt und geschlemmt.
„Wir haben das Sommerfest zum dritten Mal zusammen mit dem Ferienpass und direkt zum Ferienstart organisiert“, sagte Marion Eggert, Leiterin des Jugendbüros. Seit 2007 befindet sich ihre Einrichtunge mit der offenen Jugendarbeit und dem Ferienpass unter einem Dach. Damals wurde aus der „Alten Post“ offiziell das „Zentrum für junge Menschen“. Allerdings habe sich der neue Name in der Öffentlichkeit noch nicht so ganz durchgesetzt. „Die meisten sagen immer noch Alte Post“, so Eggert. 14 Mitarbeiter hat das Haus insgesamt, davon sechs in Vollzeit.
„Mein Traum ist es, dass der Flohmarkt sich irgendwann rund um das Gebäude ausbreitet“
26 ehrenamtliche Jugendliche und die Mitarbeiter empfingen die „jungen und jüngeren“ Besucher am Sonnabend an verschiedenen Ständen und Stationen. Auch der Emder Schachclub „Königsspringer“, der Kinderschutzbund und das Jugendzentrum Wybelsum beteiligten sich. Neben Geschicklichkeitsspielen, Kinderschminken, einem Skateboard-Parcours, einem Glücksrad, einem großen Schachspiel und einem Ballonkünstler auf Stelzen gab es auch einen Flohmarkt mit etwa 30 Ständen. „Mein Traum ist es, dass der Flohmarkt sich irgendwann rund um das Gebäude ausbreitet“, so Eggert. Leckeres wurde direkt vom Grill oder auch am Stand mit alkoholfreien Cocktails angeboten. Außerdem brachte jeder Flohmarkt-Beschicker einen Kuchen als „Standgebühr“ mit. Auch das Postcafé im Erdgeschoss des Gebäudes hatte geöffnet.
In der Kreativwerkstatt wurden Handarbeiten zum Verkauf angeboten. Die Kirschkernkissen, Schlafmasken und Puppen entstanden bei einem Projekt des Pro-Aktiv-Centers, das ebenfalls zum Jugendbüro gehört. Den jungen, vorwiegend weiblichen Teilnehmerinnen werde hier die Chance gegeben, ihre Fähigkeiten zu entdecken und unter Beweis zu stellen, so Marion Eggert.

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