Aurich

Aurich
23.07.2012

Zum Jubiläum viele lobende Worte für das Wohnheim

Awo-Heimleiter Jakobus Broek im Kreise der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die auf vielfältige Weise für Abwechslung im Alltag sorgen. Bild: Keller
Awo-Heimleiter Jakobus Broek im Kreise der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die auf vielfältige Weise für Abwechslung im Alltag sorgen. Bild: Keller

Von Bettina Keller

Die Altenwohnanlage der Awo in Popens besteht seit 50 Jahren. Das wurde mit einem Sommerfest gefeiert. Musik und ein Flohmarkt sorgten für Unterhaltung. Es wurden aber auch Reformen auf dem Pflegesektor angemahnt.

Aurich - Bei trockenem Wetter wurde das 50-jährige Bestehen der Awo-Altenwohnanlage Aurich-Popens zu einem vollen Erfolg. Ehrenamtliche hatten die gesamte Außenanlage aufwändig mit Girlanden und Bändern geschmückt. In diesem schmucken Ambiente wurde am Sonnabend Sommerfest gefeiert. Mehr als 40 Stände bestückten den bunten Floh- und Hobbymarkt. Für Kinder gab es eine Hüpfburg. Musik des Spielmannszuges der Feuerwehr Ihlow und des Spiel- und Fanfarenzugs Plaggenburg sorgten für tolle Stimmung bei den Bewohnern, ihren Angehörigen und den Gästen. Sie konnten sich an verschiedenen Ständen mit Kuchen, Bratwurst und Räucherfisch stärken und die vielen Tiere, die zur Einrichtung gehören, ebenso bewundern wie den neuen „Raum des Lichts“ im Obergeschoss. Höhepunkte waren die Auftritte von De Spassmoakers mit ihrer ostfriesischen Hitparade und die Playback-Show, die von den Mitarbeitern gestaltet wurde.

Zur Eröffnung gab es auf der Bühne eine gute Stunde lang Redebeiträge. Dr. Harald Groth, Chef des Awo-Bezirksverbands Weser-Ems, blickte zurück auf die Gründung der Anlage im Jahr 1962 und die bisherigen Veränderungen. Er mahnte dringend notwendige Reformen auf dem Pflegesektor an und bedankte sich schließlich bei den engagierten Mitarbeitern mit einem Präsentkorb. Der stellvertretende Landrat und stellvertretende Awo-Bezirksvorsitzende Hermann Bontjer (Südbrookmerland) lobte die Wohnanlage: „Die Qualität der Pflege steht im Mittelpunkt. Dieser Grundsatz gilt seit fünf Jahrzehnten unverändert.“ Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst blickte auf die Außenwirkung der „mit Herzblut, Sachverstand und viel Gefühl“ geführten Einrichtung: „Eine ganze Reihe von Multiplikatoren sprechen ausnahmslos positiv über diese Anlage.“

„Die Bewohner haben in wohliger Atmosphäre ein neues Zuhause gefunden“, lobte Ortsbürgermeister Norbert Eilers und übergab eine vom Ortsrat und der Dorfgemeinschaft gestiftete Bank, die die Ehrengäste gleich ausprobierten. Die Arbeitsgemeinschaft 60 plus und Vertreterinnen der Cirksena-Apotheke sowie der Apotheke am Pferdemarkt gratulierten ebenfalls. Zuletzt dankte Einrichtungsleiter Jakobus Broek den Mitarbeitern und allen Ehrenamtlichen, die dafür sorgten, dass das Motto „Wir holen Leben ins Haus“ verwirklicht werden könne, herzlich für ihr „unglaubliches Engagement“.

Schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Artikel

Sie können maximal 1500 Zeichen eingeben.

Die Online-Angebote der Zeitungsgruppe Ostfriesland

© ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH