Emden

Hinte
20.11.2012

Partner bringen mehr Kultur nach Hinte

Stellten das gemeinsame Projekt vor: (von links) Johannes Riepma, Bürgermeister Manfred Eertmoed, Erich Bolinius und Rolf Hillen von Kultur am Emsdelta sowie Maria Smidt und Harm Diekena vom Fremdenverkehrsverein. Bild: Kabernagel
Stellten das gemeinsame Projekt vor: (von links) Johannes Riepma, Bürgermeister Manfred Eertmoed, Erich Bolinius und Rolf Hillen von Kultur am Emsdelta sowie Maria Smidt und Harm Diekena vom Fremdenverkehrsverein. Bild: Kabernagel

Von Ute Kabernagel

Der Verein Kultur am Emsdelta und der Fremdenverkehrsverein arbeiten künftig zusammen. Zwei Veranstaltungen stehen schon fest. Für weitere gibt es jede Menge Ideen.

Hinte - Der Verein Kultur am Emsdelta und der Fremdenverkehrsverein Hinte wollen gemeinsam mehr kulturelles Leben in die Gemeinde bringen. Tatkräftig unterstützt werden sie dabei von Bürgermeister Manfred Eertmoed. „Wir haben bereits eine Sack voller Ideen gesammelt“, sagt Johannes Riepma, Vorsitzender der Kultur am Emsdelta.

Um schnell Bewegung in das auf lange Sicht angelegte Vorhaben zu bringen, gibt es schon in diesem Monat und Anfang Dezember die ersten beiden gemeinsamen Veranstaltungen: ein eigens für die Gemeinde Hinte entwickeltes MKE-Treffen in der Mühle am 24. November – MKE steht für Musik, Kunst und Essen – sowie ein Brückenkonzert in der Kirche Hinte am 5. Dezember (siehe Infokasten). Brückenkonzerte gehören zu den Angeboten, die Kultur am Emsdelta regelmäßig macht. Der 2005 gegründete Verein arbeitet ehrenamtlich und grenzübergreifend mit den Niederlanden. Durch seine hochwertigen Kulturveranstaltungen hat er sich längst einen Namen gemacht.

Angestoßen wurde die Zusammenarbeit beider Vereine durch die Schenkung eines historischen Webstuhls für die Hinteraner Mühle. Das Ausstellungsstück wurde dem Fremdenverkehrsverein Hinte, wie berichtet, im Frühjahr von einem Niederländer überlassen. Eingefädelt hatte das Riepma, zu der Zeit noch niederländischer Honorarkonsul. Wie er jetzt ankündigte, sollen weitere Exponate folgen, darunter ein Flachsspinnrad. Aber das ist Zukunftsmusik. Derzeit spielen Kulturveranstaltungen die erste Geige.

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