Leer

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28.04.2009

Badeunfall: Kinder außer Lebensgefahr

Der fünfjährige Junge und das siebenjährige Mädchen sind aus dem Koma erwacht. Sie haben bereits mit ihrer Mutter gesprochen, die an das Unglück in Leer aber keine Erinnerung hat.
Leer - Die beiden Kinder, die nach dem Badeunfall in Leer am 19. April noch im Koma lagen, sind außer Lebensgefahr. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Aurich sind der fünfjährige Junge und das siebenjährige Mädchen erwacht und in der Lage Nahrung aufzunehmen. Auch habe die Mutter schon mit ihnen gesprochen. Die 41- Jährige war bei dem Unfall zusammen mit ihren drei Kindern im Leeraner Hallenbad bewusstlos am Beckenboden entdeckt und wiederbelebt worden. Eine acht Jahre alte Tochter war im Krankenhaus gestorben. Unterdessen vermutet die Staatsanwaltschaft, dass es sich bei dem Unglück um einen Unfall gehandelt habe. Es deute einiges darauf hin, sagte der Leitende Oberstaatsnwalt Werner Kramer. Die Mutter können sich an das Unglück allerdings nicht mehr erinnern. Die Staatsanwaltschaft prüft weiter einen Anfangsverdacht gegen die Schwimmmeisterin. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass sie zum Zeitpunkt des Unglücks abgelekt gewesen sei, so Kramer. In diesem Zusammenhang müssten jedoch noch Zeugen angehört werden.

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