Wiesmoor

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Suche nach vermisstem Wiesmoorer geht weiter

Johannes Habben wird nach wie vor vermisst. Bild: Polizei

Von Grit Mühring

Seit Mittwochabend vergangener Woche gilt der 81-jährige Johannes Habben aus Wiesmoor als vermisst. Bislang gibt es keine konkreten Hinweise, wo sich der Mann aufhalten könnte. Am Sonnabend beteiligten sich auch Feuerwehren an der Suche.

Wiesmoor - Der 81-jährige Johannes Habben aus Wiesmoor gilt weiterhin als vermisst. „Wir suchen im Rahmen des Möglichen weiter“, sagte am Montag die Auricher Polizeisprecherin Inken Düpree auf OZ-Nachfrage. Streifenwagen würden vermehrt den groben Bereich abfahren, in dem die Polizei den Mann vermutet. Genaue Anhaltspunkte gebe es jedoch nicht. Auch sollen aus der Bevölkerung seit vergangener Woche keine weiteren Hinweise eingegangen sein.

Johannes Habben war vergangene Woche Mittwoch mit einem Bekannten in Middels verabredet gewesen. Dort ist er mit seinem E-Bike aber nie angekommen. Die Tochter meldete ihn schließlich bei der Polizei als vermisst. Zuletzt will man ihn in Marcardsmoor gesehen haben.

Feuerwehren beteiligen sich an Suche

Das Problem bei der Suche sei, dass es überhaupt keine konkreten Anhaltspunkte gibt, wo sich der Mann aufhalten könnte, sagte Polizeisprecherin Düpree. Weil Habben orientierungslos sein soll, könne er jede beliebige Richtung eingeschlagen haben. Deshalb werden auch die Bürger der Landkreise Wittmund und Leer gebeten, aufmerksam zu sein.

Am Sonnabend haben sich auch die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor an der Suche beteiligt. Laut Düpree hatte sich aber nicht die Polizei, sondern die Tochter des Vermissten an die Einsatzkräfte gewandt. Insgesamt waren rund 70 Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen im Einsatz. Laut Feuerwehrsprecher Jan-Marco Bienhoff suchten sie entlang des Nordgeorgsfehnkanals von Wiesmoor bis Marcardsmoor und dort entlang des Ems-Jade-Kanals nach dem Vermissten – ohne Erfolg. In der vergangenen Woche hatte bereits ein Hubschrauber mit Wärmebildkameras die Freiflächen zwischen Wiesmoor und Middels nach Johannes Habben abgesucht.

Hoffnung dank milder Temperaturen

Vermissten-Meldungen gebe es öfter, sagte Inken Düpree. Doch lösten sie sich meist innerhalb weniger Stunden auf, weil Streifenwagenbesatzungen die Gesuchten finden oder Passanten auf sie aufmerksam würden. Dass eine Person über mehrere Tage verschollen ist, geschehe seltener. Die Polizei hofft, Johannes Habben noch lebend zu finden. Der Grund sind die milden Temperaturen in der Nacht.

Johannes Habben ist etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, schlank und von hagerer Statur. Er hat eine Glatze mit grauem Haarkranz. Bekleidet ist der Vermisste mit einer hellgrau-weißen Sommerhose und einem kurzärmeligen grauen Hemd. Vermutlich trägt er eine Weste. Er ist laut Polizei mit einem schwarzen E-Bike unterwegs. Zwischen dem Fahrradkorb und dem Gepäckträger klemmt eine Aldi-Tüte.

Wer Johannes Habben gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 04941/606215 bei der Polizei in Aurich zu melden.

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