Emden

Emden
03.06.2008

Aufgabe für Forscher: Kunststoff aus Blumen

Dr. Michael Meier im neuen Labor „Nachwachsende Rohstoffe”. Meier leitet die Gruppe von Nachwuchsforschern, die fünf Jahre lang in Emden arbeiten.
Dr. Michael Meier im neuen Labor „Nachwachsende Rohstoffe”. Meier leitet die Gruppe von Nachwuchsforschern, die fünf Jahre lang in Emden arbeiten.

Ute Kabernagel

Es gibt ein Projekt an der Fachhochschule in Emden zu nachwachsenden Rohstoffen. Dabei geht es um die Möglichkeiten, Pflanzen für Chemie-Produkte zu nutzen. Das Team hat jetzt ein eigenes Labor erhalten.
Emden - Wie lässt sich aus Sonnenblumenöl Kunststoff herstellen? Mit der Verwendung nachwachsender Rohstoffe für die Kunststoffindustrie beschäftigten sich Nachwuchsforscher am Standort Emden der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (FH OOW). Seit 2006 ist die Gruppe im Einsatz, seit Montag im eigenen Labor. Ausgestattet mit modernen Geräten, soll es dazu beitragen, dass die Forscher an der Hochschule international konkurrenzfähig wissenschaftlich arbeiten können. Nachwuchswissenschaftler sollen gefördert werden Das Projekt in Emden dauert fünf Jahre lang. Es wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit 1,26 Millionen Euro bezuschusst. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft trägt 240 000 Euro bei. Unterstützt wird das Team außerdem vom Land und vom Fachbereich Technik der FH OOW. Ziel des Förderprogrammes ist, die Forschung im Gebiet nachwachsender Rohstoffe an den Hochschulen zu verankern und qualifizierte Nachwuchswissenschaftler zu fördern.

Die Online-Angebote der Zeitungsgruppe Ostfriesland

© ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH