Leer
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22.03.2011
Seeschleuse: Tiefe Risse im Beton

Ende Februar war die Schleuse ausgebaggert worden, damit Taucher freie Sicht auf die Betonwände haben.
Leer - Zumindest vorübergehend können die Verantwortlichen der Hafenanrainer in Leer aufatmen: Zu der für den Herbst angekündigten sechswöchigen Sperrung der Schleuse aufgrund von Sanierungsarbeiten am Binnentor wird es nicht kommen. Das erklärte der Vorstand der Stadtwerke, Claus-Peter Horst. Tatsächlich ist das Vorhaben aber nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. "Ich gehe davon aus, dass das Thema im nächsten Jahr wieder auf den Tisch kommt", so Horst.
Der Grund für die plötzliche Verschiebung ist allerdings nicht unbedingt positiv. Die Stadtwerke haben ein neues Problem ausgemacht, das weitaus dringlicher ist, als das sanierungsbedürftige Binnentor: Taucher haben vor 14 Tagen festgestellt, dass sich zum Teil tiefe Risse in den beiden etwa 40 Jahre alten Betonwänden der Schleuse befinden. "Im Gegensatz zum Binnentor ist der Zustand der Wände kritisch", sagt Horst. "Daher mussten wir die Prioritäten verschieben." Ein Betongutachter untersucht derzeit das Innenleben der Wände, deren Außenfläche etwa 600 Quadratmeter groß ist. Er wird in Kürze ein Sanierungskonzept vorstellen. Sobald feststeht, "wie tragfähig das Ganze noch ist", ergebe sich, was zu tun ist.
Liegen die genauen Untersuchungsergebnisse vor, muss die Politik darüber befinden
Günstigstenfalls reiche es, ein Stahlkorsett über die Wände zu hängen und dieses im Beton zu verankern. Schlimmstenfalls, sagt Horst, müssten die Wände erneuert werden. Ob dann eine Sperrung erforderlich ist, sei noch nicht absehbar. Der Stadtwerke-Vorstand hofft, dass der Betrieb der Schleuse parallel zu den Bauarbeiten, die im Sommer erledigt werden sollen, weiterlaufen kann. Liegen die genauen Untersuchungsergebnisse vor, muss zunächst die Politik darüber befinden.
In einem Abwasch soll dann - wie ursprünglich geplant - die Asphaltdecke der Schleusenbrücke erneuert werden. "Dafür wird die Straße maximal 14 Tage lang gesperrt werden", kündigt Horst an. Die Sorgenfalten der Anrainer werden dann erst wieder 2012 größer, wenn voraussichtlich die Außenflächen des Binnentors saniert werden. Auch damit wird es aber noch nicht getan sein. Anschließend sind auch noch die Innenflächen des Binnentores sowie die Innen- und die Außenflächen des äußeren Schleusentores an der Reihe. In vier Schritten, möglicherweise je einem Schritt pro Jahr, sollen diese mit insgesamt rund zwei Millionen Euro veranschlagten Arbeiten erledigt werden.
Der Grund für die plötzliche Verschiebung ist allerdings nicht unbedingt positiv. Die Stadtwerke haben ein neues Problem ausgemacht, das weitaus dringlicher ist, als das sanierungsbedürftige Binnentor: Taucher haben vor 14 Tagen festgestellt, dass sich zum Teil tiefe Risse in den beiden etwa 40 Jahre alten Betonwänden der Schleuse befinden. "Im Gegensatz zum Binnentor ist der Zustand der Wände kritisch", sagt Horst. "Daher mussten wir die Prioritäten verschieben." Ein Betongutachter untersucht derzeit das Innenleben der Wände, deren Außenfläche etwa 600 Quadratmeter groß ist. Er wird in Kürze ein Sanierungskonzept vorstellen. Sobald feststeht, "wie tragfähig das Ganze noch ist", ergebe sich, was zu tun ist.
Liegen die genauen Untersuchungsergebnisse vor, muss die Politik darüber befinden
Günstigstenfalls reiche es, ein Stahlkorsett über die Wände zu hängen und dieses im Beton zu verankern. Schlimmstenfalls, sagt Horst, müssten die Wände erneuert werden. Ob dann eine Sperrung erforderlich ist, sei noch nicht absehbar. Der Stadtwerke-Vorstand hofft, dass der Betrieb der Schleuse parallel zu den Bauarbeiten, die im Sommer erledigt werden sollen, weiterlaufen kann. Liegen die genauen Untersuchungsergebnisse vor, muss zunächst die Politik darüber befinden.
In einem Abwasch soll dann - wie ursprünglich geplant - die Asphaltdecke der Schleusenbrücke erneuert werden. "Dafür wird die Straße maximal 14 Tage lang gesperrt werden", kündigt Horst an. Die Sorgenfalten der Anrainer werden dann erst wieder 2012 größer, wenn voraussichtlich die Außenflächen des Binnentors saniert werden. Auch damit wird es aber noch nicht getan sein. Anschließend sind auch noch die Innenflächen des Binnentores sowie die Innen- und die Außenflächen des äußeren Schleusentores an der Reihe. In vier Schritten, möglicherweise je einem Schritt pro Jahr, sollen diese mit insgesamt rund zwei Millionen Euro veranschlagten Arbeiten erledigt werden.

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