Sport

Aurich
14.02.2012

MTV-Kegler setzen zum großen Wurf an

Diese MTV-Mannschaft wurde vergangene Saison Vizemeister in der Verbandsklasse und qualifizierte sich für die neu geschaffene Verbandsliga (von links): Frank Wessels (ehemaliger Betreuer), Udo Reinken, Siegfried Janssen (jetzt Aurich II), Torsten Memenga. Vorne, von links: Volker Hahn, Michael Freese und Carsten Arends.
Diese MTV-Mannschaft wurde vergangene Saison Vizemeister in der Verbandsklasse und qualifizierte sich für die neu geschaffene Verbandsliga (von links): Frank Wessels (ehemaliger Betreuer), Udo Reinken, Siegfried Janssen (jetzt Aurich II), Torsten Memenga. Vorne, von links: Volker Hahn, Michael Freese und Carsten Arends.

Sören Siemens

Zum 150. Vereins-Geburtstag können die Auricher Männer in die dritthöchste Liga aufsteigen. "Wir träumen sogar von der 2. Bundesliga", sagt Abteilungsleiter Torsten Memenga. Auch die Frauen stehen vor einem Coup.
Aurich - Der MTV Aurich ist der größte Sportverein in Ostfriesland. Zum 150. Geburtstag könnte ausgerechnet eine der kleinsten Abteilungen für ein ganz besonderes Geschenk sorgen. Die Sportkegler setzen am Sonntag, 26. Februar, im Bremer Sport-Kegel-Zentrum zum großen Wurf an. Sowohl die Männer als auch die Frauen können dann in Sphären bzw. Ligen aufsteigen, in denen der MTV noch nie zu Hause war.

"Das wäre wunderbar", sagt Torsten Memenga. Der 28-Jährige kegelt seit 18 Jahren beim MTV und ist zudem Abteilungsleiter sowie "Chef" von etwa 40 Sportkeglern. Die Frauen gewannen bereits den Bezirksliga-Titel und kämpfen am 26. Februar in Aufstiegsduellen um den Sprung in die Verbandsliga, der zweithöchsten deutschen Liga im Bohle-Bahnsystem. Diese Wettkampf-Art ist in Norddeutschland sehr verbreitet.

Die MTV-Männer wollen am selben Ort und letzten Verbandsliga-Spieltag die Tabellenführung verteidigen - und damit den Aufstieg in die Verbandsoberliga perfekt machen. Die dritthöchste Spielklasse soll aber nicht all zu lange die Heimat der Auricher sein, die wie die Damen in Ostfriesland die Nummer eins sind. "Wir träumen sogar von der 2. Bundesliga", erklärt Torsten Memenga.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Dienstag, 14. Februar, in der Ostfriesen-Zeitung.

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