Emden
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23.02.2012
Bäume wachsen Vereinen über den Kopf

Beim SV Petkum ist man schon durch: Dort wurden zahlreiche Weiden kräftig gekürzt. Sie werden jetzt "Kopfweiden". Fast alle Emder Sportvereine haben ein Problem mit zu hohen Bäumen.
Emden - Die Stadt Emden hat schon genügend Ärger mit vielen Menschen, die meinen, dass zu viele Bäume zu schnell gefällt werden. Jetzt bekommt das Thema eine neue Brisanz, weil alte Bäume auf fast allen Emder Sportplätzen zu einer Gefahrenquelle geworden sind. Sie wachsen den Vereinen buchstäblich über den Kopf. "Es gibt schon Sportplätze, auf denen wir bald nicht mehr spielen lassen dürfen", sagte Stadtsportbund-Vorsitzender Hans-Jürgen Wemhörner am Dienstagabend in der Sportausschuss-Sitzung des Emder Rates, in der es um die "ökologische Sanierung der Sportanlagen" ging.
Das heute höchst aktuelle Thema hat seine Wurzeln in den 70er Jahren. Damals pflanzte man auf den Sportplätzen Bäume wie Pappeln und Weiden an, um möglichst schnell einen Windschutz zu haben und das Sportgelände abzugrenzen.
Im laufenden Haushalt sind 25 000 Euro eingeplant
Damals hatte man sich nichts Böses dabei gedacht. Aber die Bäume sind jetzt teilweise bis zu 40 Meter hoch. Die Weiden müssen jetzt beschnitten, Pappeln wohl teilweise sogar gefällt werden. Gerade bei Pappeln ist bekannt, dass sie nach 30 bis 40 Jahren brüchig werden können. "Wir haben uns extra beim Naturschutzbund versichert", sagte Wemhörner.
Angefangen hat man jetzt beim SV Petkum, wo die Weiden auf zwei bis vier Meter gekürzt wurden. Seit Mittwoch ist man auch in Barenburg auf dem Freizeitsportgelände Big Point aktiv. Bereits vor drei Jahren hatte man die Bäume bei der FT 03 Emden beschnitten. Besonders schlimm ist es laut Wemhörner noch auf den Anlagen von SuS und Stern Emden. Aber im Prinzip haben fast alle Emder Sportanlagen dieses Problem.
Das Ganze wird übrigens nicht billig. Im laufenden Haushalt sind 25 000 Euro eingeplant, die Gesamtsanierung wird nach Schätzung der Verwaltung 400 000 Euro kosten. Eine Alternative, so war das Meinungsbild im Ausschuss, gibt es wohl nicht. Und damit droht wieder Ärger: "Denn es wird immer erst schlecht aussehen, bevor es gut aussieht", meinte Wemhörner.
Das heute höchst aktuelle Thema hat seine Wurzeln in den 70er Jahren. Damals pflanzte man auf den Sportplätzen Bäume wie Pappeln und Weiden an, um möglichst schnell einen Windschutz zu haben und das Sportgelände abzugrenzen.
Im laufenden Haushalt sind 25 000 Euro eingeplant
Damals hatte man sich nichts Böses dabei gedacht. Aber die Bäume sind jetzt teilweise bis zu 40 Meter hoch. Die Weiden müssen jetzt beschnitten, Pappeln wohl teilweise sogar gefällt werden. Gerade bei Pappeln ist bekannt, dass sie nach 30 bis 40 Jahren brüchig werden können. "Wir haben uns extra beim Naturschutzbund versichert", sagte Wemhörner.
Angefangen hat man jetzt beim SV Petkum, wo die Weiden auf zwei bis vier Meter gekürzt wurden. Seit Mittwoch ist man auch in Barenburg auf dem Freizeitsportgelände Big Point aktiv. Bereits vor drei Jahren hatte man die Bäume bei der FT 03 Emden beschnitten. Besonders schlimm ist es laut Wemhörner noch auf den Anlagen von SuS und Stern Emden. Aber im Prinzip haben fast alle Emder Sportanlagen dieses Problem.
Das Ganze wird übrigens nicht billig. Im laufenden Haushalt sind 25 000 Euro eingeplant, die Gesamtsanierung wird nach Schätzung der Verwaltung 400 000 Euro kosten. Eine Alternative, so war das Meinungsbild im Ausschuss, gibt es wohl nicht. Und damit droht wieder Ärger: "Denn es wird immer erst schlecht aussehen, bevor es gut aussieht", meinte Wemhörner.

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