Rheiderland
Weener
04.04.2012
"Das darf sich der Rat nicht gefallen lassen"

Der Weeneraner Bürgermeister Wilhelm Dreesmann bei der Unterzeichnung eines Vertrags im vergangenen Jahr im Rathaus.
Weener - Im Stadtrat von Weener baut sich eine breite Front gegen den UWG-Fraktionssprecher Andreas Karafotias auf. Die Vorsitzenden der Fraktionen von SPD/Grüne, CDU und Soziale Fraktion/Linke kritisieren auf Nachfrage der OZ sein Vorgehen gegen Bürgermeister Wilhelm Dreesmann (parteilos). Karafotias hat, wie berichtet, ein Disziplinarverfahren gegen den Rathauschef beantragt.
"Das darf sich der Rat nicht gefallen lassen", sagt Karlheinz Hinderks (SPD/Grüne). "Wir müssen ein Zeichen setzen und uns von der Art und Weise des Vorgehens distanzieren." Die Verwaltung werde durch Karafotias? zahlreiche Anfragen unnötig beschäftigt. Inhaltlich sei an den Vorwürfen nichts dran.
So sieht es auch Hildegard Hinderks (CDU). Es müsse auch kontrovers diskutiert werden dürfen, aber bitte auf sachliche Art. Der Antrag auf ein Disziplinarverfahren gehe zu weit. Es drehe sich dabei nicht mehr um Politik. "Das ist eine persönliche Sache zwischen Karafotias und dem Bürgermeister." Hinderks fürchtet, das Ansehen des Stadtrats werde dadurch weiter beschädigt.
"Die Vorwürfe von Karafotias sind völlig unbegründet", sagt Heinrich-Friedrich Holtkamp (Soziale Fraktion/Linke). "Ich weiß nicht, was das soll. Die Dinge, die er anspricht, sind längst abgearbeitet worden." Die Angelegenheit werde ausgehen wie das Hornberger Schießen: "Da kommt nichts raus."
"Das darf sich der Rat nicht gefallen lassen", sagt Karlheinz Hinderks (SPD/Grüne). "Wir müssen ein Zeichen setzen und uns von der Art und Weise des Vorgehens distanzieren." Die Verwaltung werde durch Karafotias? zahlreiche Anfragen unnötig beschäftigt. Inhaltlich sei an den Vorwürfen nichts dran.
So sieht es auch Hildegard Hinderks (CDU). Es müsse auch kontrovers diskutiert werden dürfen, aber bitte auf sachliche Art. Der Antrag auf ein Disziplinarverfahren gehe zu weit. Es drehe sich dabei nicht mehr um Politik. "Das ist eine persönliche Sache zwischen Karafotias und dem Bürgermeister." Hinderks fürchtet, das Ansehen des Stadtrats werde dadurch weiter beschädigt.
"Die Vorwürfe von Karafotias sind völlig unbegründet", sagt Heinrich-Friedrich Holtkamp (Soziale Fraktion/Linke). "Ich weiß nicht, was das soll. Die Dinge, die er anspricht, sind längst abgearbeitet worden." Die Angelegenheit werde ausgehen wie das Hornberger Schießen: "Da kommt nichts raus."

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