Rheiderland
Weener
05.04.2012
UWG-Fraktion steht zu Karafotias
Weener - Die UWG-Fraktion steht fast geschlossen zu ihrem Sprecher Andreas Karafotias. Auf Nachfrage der OZ sagten die Mitglieder, die Wählergemeinschaft werde durch das Vorgehen gegen Bürgermeister Wilhelm Dreesmann (parteilos) nicht gefährdet. Karafotias hat, wie berichtet, ein Disziplinarverfahren gegen den Chef der Verwaltung gefordert.
"Ich selber hätte so ein Verfahren nicht beantragt, aber ich halte das Vorgehen für legitim", sagte Ratsherr Dieter Weber. Durch sein Verhalten trage der Bürgermeister Mitschuld an der verfahrenen Lage. Auch er habe Karafotias angegriffen.
Anregungen der UWG werden abgebügelt
Ratsherr Jürgen Siemens teilt diese Auffassung. "Ich gebe Herrn Karafotias volle Rückendeckung", sagt er. "Was Herr Dreesmann auf der letzten Ratssitzung abgelassen hat, dass er mit rechtlichen Schritten drohte, war nicht in Ordnung." Anregungen der UWG im Rat würden oft einfach abgebügelt - sowohl von Dreesmann, als auch von der Ratsvorsitzenden Ute Prang (SPD).
Entgegenkommen von beiden Seiten wünscht sich Stefan Kuper. Er hatte zusammen mit seiner Fraktionskollegin Heidi Knoop und Mitgliedern der Gruppe SPD/Grüne den Saal verlassen, als Karafotias in der Ratssitzung vom 22. März noch einmal die Praxis der Vergabe von Architekten-Aufträgen der Stadt anprangerte (die OZ berichtete).Kuper fordert einen fairen und sachlichen Umgang. "Man müsste alle Beteiligten an einen Tisch bekommen."
Am deutlichsten distanziert sich Ratsfrau Heidi Knoop von Karafotias. "Es läuft aus dem Ruder", sagt die Ortsvorsteherin von Diele. "Persönliche Angriffe sind nicht mein Ding." Alle UWG-Ratsmitglieder betonen das Recht auf Meinungsfreiheit, wünschen sich allerdings wieder mehr Sachlichkeit in der Diskussion.
"Ich selber hätte so ein Verfahren nicht beantragt, aber ich halte das Vorgehen für legitim", sagte Ratsherr Dieter Weber. Durch sein Verhalten trage der Bürgermeister Mitschuld an der verfahrenen Lage. Auch er habe Karafotias angegriffen.
Anregungen der UWG werden abgebügelt
Ratsherr Jürgen Siemens teilt diese Auffassung. "Ich gebe Herrn Karafotias volle Rückendeckung", sagt er. "Was Herr Dreesmann auf der letzten Ratssitzung abgelassen hat, dass er mit rechtlichen Schritten drohte, war nicht in Ordnung." Anregungen der UWG im Rat würden oft einfach abgebügelt - sowohl von Dreesmann, als auch von der Ratsvorsitzenden Ute Prang (SPD).
Entgegenkommen von beiden Seiten wünscht sich Stefan Kuper. Er hatte zusammen mit seiner Fraktionskollegin Heidi Knoop und Mitgliedern der Gruppe SPD/Grüne den Saal verlassen, als Karafotias in der Ratssitzung vom 22. März noch einmal die Praxis der Vergabe von Architekten-Aufträgen der Stadt anprangerte (die OZ berichtete).Kuper fordert einen fairen und sachlichen Umgang. "Man müsste alle Beteiligten an einen Tisch bekommen."
Am deutlichsten distanziert sich Ratsfrau Heidi Knoop von Karafotias. "Es läuft aus dem Ruder", sagt die Ortsvorsteherin von Diele. "Persönliche Angriffe sind nicht mein Ding." Alle UWG-Ratsmitglieder betonen das Recht auf Meinungsfreiheit, wünschen sich allerdings wieder mehr Sachlichkeit in der Diskussion.

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