Norden

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17.04.2012

Norder kommen jetzt "online" zu Wort

Erstmals haben die Norder die Möglichkeit, mit der Beantwortung eines Online-Fragebogens an einem laufenden Projekt teilzunehmen. Bürgermeisterin Barbara Schlag und Jan-Berndt Swyter stellten das Vorhaben vor.
Erstmals haben die Norder die Möglichkeit, mit der Beantwortung eines Online-Fragebogens an einem laufenden Projekt teilzunehmen. Bürgermeisterin Barbara Schlag und Jan-Berndt Swyter stellten das Vorhaben vor.

Von Heidi Janssen

Die Einwohner der Stadt können sagen, welche Zukunftsthemen ihnen wichtig sind. Die Internet-Umfrage dient zur Vorbereitung einer Reihe von Workshops. Darin geht es um die wirtschaftliche Entwicklung Nordens.
Norden - Die Zukunft hält Fragen für die Stadt Norden bereit. Welche Folgen hat der demografische Wandel? Wie kann die Abwanderung von Fachkräften verhindert werden? Wie können Branchen wie die Energiewirtschaft, der Einzelhandel und der Tourismus nachhaltig weiterentwickelt werden? Handlungsansätze finden sich in der Standortprofilanalyse, die die NordLB im Januar für die Stadt öffentlich vorgestellt hat. Das Interesse an der Veranstaltung war seinerzeit riesengroß - und auch die Bereitschaft, an der Umsetzung mitzuarbeiten. "Diese Begeisterung wollen wir nutzen", sagt Jan-Berndt Swyter, Wirtschaftsförderer bei der Stadt Norden.

Die Norder und auch die hier ansässigen Unternehmen sollen in den Prozess eingebunden werden. Erstmals haben sie die Möglichkeit, bei einer Online-Befragung ihre Meinung einfließen zu lassen. Seit Montag ist die Umfrage im Internet freigeschaltet.

Zu allen Themen sind Workshops geplant

Die Teilnehmer sollen Themen gewichten. Die Standortprofilanalyse hat insgesamt neun Handlungsfelder benannt, denen sich die Stadt widmen sollte. Zu allen diesen Themen sind vertiefende Workshops geplant. "Das können wir natürlich nicht alles gleichzeitig bearbeiten", so Swyter. Dazu würden die knappen personellen Ressourcen im kleinsten städtischen Fachdienst gar nicht ausreichen. Deshalb sind nun die Norder gefragt, zu sagen, welche Themen für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt von besonderer Bedeutung sind.

"Die Online-Befragung dient zur Vorbereitung des Auftaktworkshops am 25. April", so Swyter, der am Montag gemeinsam mit Bürgermeisterin Barbara Schlag die neue Form der Mitwirkung vorstellte. Am kommenden Mittwoch werden Vertreter der Norder Wirtschaft, der Kammern sowie des Landkreises Aurich sich mit der Themenliste auseinandersetzen und eine Reihenfolge festlegen. Swyter: "Das Ergebnis der Umfrage wird als Meinungsbild einfließen."

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Holger
17.04.2012 um 12:26 Uhr:
Meinungsbild in einer Woche? was machen, wenn man keinen Internetzugang hat. Davon wird es in Norden sehr sehr viele Leute geben, oder?

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