Wirtschaft
Emden/Iskenderun
19.04.2012
Bockstiegel: "Atlantic Cruiser" wurde bedroht
Emden/Iskenderun - Nach Angaben der Reederei Bockstiegel in Emden haben syrische Oppositionelle gedroht, den Frachter "Atlantic Cruiser" zu versenken, weil das Schiff nach ihrer Auffassung Waffen für das Regime von Präsident Baschar al-Assad geladen hat. Das teilte die Reederei am Donnerstag mit. Man habe das Schiff, das auf dem Weg nach Tartus in Syrien gewesen sei, wegen der E-Mail gestoppt. Die Drohung sei von der syrischen Oppositionsgruppe "One Syriansea" gekommen. Die Oppositionellen hätten darum gebeten, die vermeintlich an Bord verstauten Waffen unabhängigen Behörden auszuhändigen - "sonst werden wir das Schiff angreifen und versenken", berichtete die "Welt" in ihrer Online-Ausgabe.
Auch auf die Meldung, bei Voruntersuchungen in der Türkei sei Sprengstoff und Munition an Bord geortet worden, reagierte die Reederei am Donnerstag. Wie berichtet, liegt der Frachter seit Mittwoch in Iskenderun. Dort ist mit der Inspektion des Schiffes begonnen worden. Die "Atlantic Cruiser" habe "seismografische Sprengkapseln" geladen, die auf der Suche nach Gas und Öl verwendet würden, so die Reederei am Donnerstag. Die Sprengkapseln erklärten das Ergebnis der türkischen Voruntersuchung.
Auch auf die Meldung, bei Voruntersuchungen in der Türkei sei Sprengstoff und Munition an Bord geortet worden, reagierte die Reederei am Donnerstag. Wie berichtet, liegt der Frachter seit Mittwoch in Iskenderun. Dort ist mit der Inspektion des Schiffes begonnen worden. Die "Atlantic Cruiser" habe "seismografische Sprengkapseln" geladen, die auf der Suche nach Gas und Öl verwendet würden, so die Reederei am Donnerstag. Die Sprengkapseln erklärten das Ergebnis der türkischen Voruntersuchung.
