Wirtschaft
Emden
10.05.2012
Neue Angst bei Emder Siag-Leuten

Fundamente für Windenergieanlagen des Windparks "Global Tech I" haben die Siag-Nordseewerke bereits gebaut. Aber sie werden erst im nächsten Jahr gebraucht.
Emden - Bei den 700 Mitarbeitern der Siag-Nordseewerke in Emden geht wieder die Angst um. Nachdem die Rettung des Zulieferers für Offshore-Windparks schon nahe schien, gibt es seit gestern eine neue Debatte über Kosteneinsparungen.
Schon vor Wochen hatte die Geschäftsleitung der Siag-Nordseewerke Lohnkürzungen um rund 20 Prozent gefordert, um das Unternehmen zu retten. Daraufhin gab es Verhandlungen mit der IG Metall. Beide Seiten unterzeichneten jüngst einen Tarifvertrag, in dem sich die Belegschaft zu unbezahlter Mehrarbeit bereit erklärt. Der Vertrag läuft bis Ende 2014.
Es gehe nicht um eine "Anfechtung des Vertrags"
Der Betriebsrat befürchtet seit Mittwoch, dass die Geschäftsleitung diesen Vertrag wieder infrage stellt. Aufsichtsratsmitgliedern sei mitgeteilt worden, dass Änderungen nötig seien.
Siag-Sprecher Christian Adamczyk sah es am Mittwoch nicht so dramatisch: Es gehe nicht um eine "Anfechtung des Vertrags", sondern um "interne Dinge", das sei "ein laufender Prozess". Die Gewerkschaft nimmt die Sache ernst: Sie hat eine für heute geplante Demonstration zur Tarifauseinandersetzung abgesagt, um die Belegschaft zu informieren.
Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Donnerstag, 10. Mai, in der Ostfriesen-Zeitung
Schon vor Wochen hatte die Geschäftsleitung der Siag-Nordseewerke Lohnkürzungen um rund 20 Prozent gefordert, um das Unternehmen zu retten. Daraufhin gab es Verhandlungen mit der IG Metall. Beide Seiten unterzeichneten jüngst einen Tarifvertrag, in dem sich die Belegschaft zu unbezahlter Mehrarbeit bereit erklärt. Der Vertrag läuft bis Ende 2014.
Es gehe nicht um eine "Anfechtung des Vertrags"
Der Betriebsrat befürchtet seit Mittwoch, dass die Geschäftsleitung diesen Vertrag wieder infrage stellt. Aufsichtsratsmitgliedern sei mitgeteilt worden, dass Änderungen nötig seien.
Siag-Sprecher Christian Adamczyk sah es am Mittwoch nicht so dramatisch: Es gehe nicht um eine "Anfechtung des Vertrags", sondern um "interne Dinge", das sei "ein laufender Prozess". Die Gewerkschaft nimmt die Sache ernst: Sie hat eine für heute geplante Demonstration zur Tarifauseinandersetzung abgesagt, um die Belegschaft zu informieren.
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