Emden
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11.05.2012
Küstenschutz konzentriert sich auf Emden

Unter Führung von Obersielrichter Giesbert Wiltfang (Dritter von rechts) wurde auch die Baustelle bei der Großen Seeschleuse besichtigt.
Emden - Die Deichacht Krummhörn will ihre großen Bauvorhaben für den Küstenschutz in der nächsten Zeit auf Emden konzentrieren. Das sagte Oberdeichrichter Giesbert Wiltfang gestern in einer Abschlussbesprechung nach der Frühjahrsdeichschau: "Wir sollten die Deichstrecke von der Emspier bis zum Borssumer Siel zügig zu Ende bringen."
Mit den Arbeiten am Emsdeich zwischen der Großen Seeschleuse und dem Borssumer Siel ist bereits im vergangenen Jahr begonnen worden. Die 2,6 Kilometer lange Deichstrecke soll auf 8,50 Meter über Normal Null ausgebaut werden. In diesem Jahr stehen für den Deichabschnitt 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Gesamtkosten liegen bei etwa sieben Millionen Euro.
"Wir wollen doch beide, dass der Hafen floriert"
Allein 850 000 Euro sind für die Anpassung des Deichscharts bei der Großen Seeschleuse erforderlich, auf den der Hafenbetreiber N-Ports "leider nicht verzichten will", wie der Oberdeichrichter anmerkte. Die prompte Antwort kam vom Emder N-Ports-Chef Berend Snippe, der an der Deichschau teilgenommen hatte: "Wir wollen doch beide, dass der Hafen floriert."
Das Deichschart hat im Augenblick noch zwei Öffnungen, eine für die Schienen, die andere für eine Straße. Man ist übereingekommen, nur noch eine Öffnung für das Gleis beizubehalten. Die Straße hingegen soll mit einer Rampe über die Deichkrone geführt werden.
"In drei Jahren sollten wir das in Emden abgeschlossen haben"
Erhöht und verstärkt werden müssen auch die Deichstrecken rund um den Außenhafen von der Emspier bis zur Großen Seeschleuse. Weil wegen der Sanierung der Nesserlander Schleuse die Brücke dort in absehbarer Zeit nur eingeschränkt befahrbar sein werde, riet der Oberdeichrichter, schon jetzt ein Kleilager im Hafengelände anzulegen. Giesbert Wiltfang: "In drei Jahren sollten wir das in Emden abgeschlossen haben."
Dann wird die Krummhörner Deichacht wahrscheinlich das nächste Großprojekt in Angriff nehmen: die Erhöhung des Deichabschnitts in etwa von Pilsum bis Campen. Auf der zwölf Kilometer langen Strecke soll der Deich zwischen einen und 1,50 Meter auf 9,50 bis 9,90 Meter erhöht werden. Die Planungen dafür beginnen in diesem Jahr.
Mit den Arbeiten am Emsdeich zwischen der Großen Seeschleuse und dem Borssumer Siel ist bereits im vergangenen Jahr begonnen worden. Die 2,6 Kilometer lange Deichstrecke soll auf 8,50 Meter über Normal Null ausgebaut werden. In diesem Jahr stehen für den Deichabschnitt 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Gesamtkosten liegen bei etwa sieben Millionen Euro.
"Wir wollen doch beide, dass der Hafen floriert"
Allein 850 000 Euro sind für die Anpassung des Deichscharts bei der Großen Seeschleuse erforderlich, auf den der Hafenbetreiber N-Ports "leider nicht verzichten will", wie der Oberdeichrichter anmerkte. Die prompte Antwort kam vom Emder N-Ports-Chef Berend Snippe, der an der Deichschau teilgenommen hatte: "Wir wollen doch beide, dass der Hafen floriert."
Das Deichschart hat im Augenblick noch zwei Öffnungen, eine für die Schienen, die andere für eine Straße. Man ist übereingekommen, nur noch eine Öffnung für das Gleis beizubehalten. Die Straße hingegen soll mit einer Rampe über die Deichkrone geführt werden.
"In drei Jahren sollten wir das in Emden abgeschlossen haben"
Erhöht und verstärkt werden müssen auch die Deichstrecken rund um den Außenhafen von der Emspier bis zur Großen Seeschleuse. Weil wegen der Sanierung der Nesserlander Schleuse die Brücke dort in absehbarer Zeit nur eingeschränkt befahrbar sein werde, riet der Oberdeichrichter, schon jetzt ein Kleilager im Hafengelände anzulegen. Giesbert Wiltfang: "In drei Jahren sollten wir das in Emden abgeschlossen haben."
Dann wird die Krummhörner Deichacht wahrscheinlich das nächste Großprojekt in Angriff nehmen: die Erhöhung des Deichabschnitts in etwa von Pilsum bis Campen. Auf der zwölf Kilometer langen Strecke soll der Deich zwischen einen und 1,50 Meter auf 9,50 bis 9,90 Meter erhöht werden. Die Planungen dafür beginnen in diesem Jahr.

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