Wittmund
Esens
14.05.2012
Diese Tauschbücherei hat Platz in einer Telefonzelle

Diese Esenser Kinder haben die Büchertauschbörse in der Telefonzelle als erste ausprobiert. Die Idee hatten (stehend von links) Britta Rohlfs, Hauke Harms, Lisa Heyen, Sjouke Hildesbrands und Annika Rosenblatt.
Esens - Unter dem Motto "Wenn Bildung anruft" eröffnete in Esens die erste Telefonzellen-Büchertauschbörse. Jetzt kann sich jeder auf dem Gelände der Johanniter-Unfall-Hilfe an der Norder Straße montags, dienstags und freitags von 13 bis 15 Uhr sowie mittwochs und donnerstags von 16 bis 18 Uhr mit neuem Lesestoff versorgen und dafür ausgelesene Bücher hinterlassen.
"Wir wollen mit dieser etwas anderen Bücherei mehr Lust aufs Lesen wecken", sagte Gerda Freese. Als Ortsbeauftragte der Johanniter in Wittmund ist sie für die Dienststelle in Esens verantwortlich. Die Tauschbücherei ist ein Projekt von fünf Schülern der Berufsbildenden Schulen in Jever. Die Johanniter haben die Trägerschaft übernommen.
"Ein Buch in der Hand ist besser als ein Laptop"
"Ich fahre hier jeden Tag vorbei und plötzlich stand da eine Telefonzelle", erzählte Esens Bürgermeister Klaus Wilbers bei der offiziellen Eröffnung. "Ich hatte mir schon gedacht, dass die Johanniter wieder etwas vorhaben." Wer lesen könne, sei im Vorteil", betonte er. "Ein Buch in der Hand ist besser als ein Laptop."
Eine Meinung, die Jurij Ils, der Leiter des Sozialen Lernstudios der Johanniter, teilt: "Wenn man liest, lernt man richtiges Deutsch." Das helfe im Beruf. "Schaut euch den Bürgermeister an, der hat einen tollen Job. Das geht nur, wenn man lesen kann."
"Bücher sind teuer, aber zum Lesenlernen dringend notwendig"
Die Idee zur Tauschbörse hatten Britta Rohlfs, Hauke Harms, Lisa Heyen, Sjouke Hildebrands und Annika Rosenblatt. Die Zwölftklässler suchten im Hauptfach Pädagogik und Psychologie ein Projekt zur Armutsbekämpfung. "Bücher sind teuer, aber zum Lesenlernen dringend notwendig", erzählte Hauke Harms. Sjouke Hildebrands und Lisa Heyen klapperten Büchergeschäfte nach Spenden ab, Freunde und Verwandte lieferten weitere Exemplare, und auch die eigenen Bestände wurden geplündert.
"Wir wollen mit dieser etwas anderen Bücherei mehr Lust aufs Lesen wecken", sagte Gerda Freese. Als Ortsbeauftragte der Johanniter in Wittmund ist sie für die Dienststelle in Esens verantwortlich. Die Tauschbücherei ist ein Projekt von fünf Schülern der Berufsbildenden Schulen in Jever. Die Johanniter haben die Trägerschaft übernommen.
"Ein Buch in der Hand ist besser als ein Laptop"
"Ich fahre hier jeden Tag vorbei und plötzlich stand da eine Telefonzelle", erzählte Esens Bürgermeister Klaus Wilbers bei der offiziellen Eröffnung. "Ich hatte mir schon gedacht, dass die Johanniter wieder etwas vorhaben." Wer lesen könne, sei im Vorteil", betonte er. "Ein Buch in der Hand ist besser als ein Laptop."
Eine Meinung, die Jurij Ils, der Leiter des Sozialen Lernstudios der Johanniter, teilt: "Wenn man liest, lernt man richtiges Deutsch." Das helfe im Beruf. "Schaut euch den Bürgermeister an, der hat einen tollen Job. Das geht nur, wenn man lesen kann."
"Bücher sind teuer, aber zum Lesenlernen dringend notwendig"
Die Idee zur Tauschbörse hatten Britta Rohlfs, Hauke Harms, Lisa Heyen, Sjouke Hildebrands und Annika Rosenblatt. Die Zwölftklässler suchten im Hauptfach Pädagogik und Psychologie ein Projekt zur Armutsbekämpfung. "Bücher sind teuer, aber zum Lesenlernen dringend notwendig", erzählte Hauke Harms. Sjouke Hildebrands und Lisa Heyen klapperten Büchergeschäfte nach Spenden ab, Freunde und Verwandte lieferten weitere Exemplare, und auch die eigenen Bestände wurden geplündert.

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