Norden
Norddeich
21.05.2012
Auch Tausendfüßler gingen am Strand in die Luft
Norddeich - Taschenkrebse und Quallen, Hummer und Haie bestaunten Massen von Schaulustigen am Wochenende in Norddeich - nicht etwa im Wasser, sondern in Luft. Die kunterbunten Figuren, die bei Windstärke zwei bis drei am Himmel schwebten, zählten zu den fantasievollen Hinguckern beim 22. Drachenfestival.
Die Veranstaltung lockte zwar wieder Einheimische und Urlauber in großen Massen an, litt in diesem Jahr aber etwas unter dem durchwachsenen Wetter. Wegen Regens wurde die Nachflugshow am Freitag abgesagt und am Sonnabend nach der Übertragung des Champions-League-Finales zwischen dem FC Bayern München und FC Chelsea London nachgeholt.
Vielleicht das größte Windspielrad Europas
Zwischen 200 und 300 Drachensportler waren mit Campingwagen und Wohnmobilen aus allen Teilen Deutschlands und den Niederlanden angereist und hatten am Grünstrand ein kleines Dorf errichtet. "Wir sind wie eine große Familie", sagte Olaf Meißner. Zum Saisonauftakt der Drachensportler in Norddeich prästierte er stolz das Arbeitsergebnis vieler langer Winterabende: 56 Stoffbahnen hat er in den vergangenen Monaten mit einer Industrienähmaschine zu einem Windspielrad in Regenbogenfarben, einem sogenannten Bol, mit einem Durchmesser von 26 Metern zusammengesetzt. "Ich habe viel recherchiert, aber nicht herausgefunden, dass es in Europa ein größeres gibt", sagt der 49-Jährige, der 3,4 Kilometer Schnüre verarbeitet hat, um das Windspiel flugfähig zu machen. Um es überhaupt in der Luft zu halten, wurde es an die Anhängerkupplung eines schweren Laster angedockt. "Bei Windstärke zwei wird immerhin schon eine Zugkraft von 900 Kilogramm freigesetzt."
Nicht weniger beeindruckt als von dem gigantischen Windrad waren die Zuschauer von den aus China stammenden Centipeden. Diese fliegenden Tausendfüßler bestehen aus einem exotisch anmutenden Drachen-Kopf und einer Kette von 100 und mehr Scheiben. Diese sind mit Schnüren miteinander verbunden. Frank Hagedorn hat an den Enden der Ausleger Hühnerfedern befestigt. "Weil es schön aussieht und stabilisiert", erklärt der Fachmann.
Die Veranstaltung lockte zwar wieder Einheimische und Urlauber in großen Massen an, litt in diesem Jahr aber etwas unter dem durchwachsenen Wetter. Wegen Regens wurde die Nachflugshow am Freitag abgesagt und am Sonnabend nach der Übertragung des Champions-League-Finales zwischen dem FC Bayern München und FC Chelsea London nachgeholt.
Vielleicht das größte Windspielrad Europas
Zwischen 200 und 300 Drachensportler waren mit Campingwagen und Wohnmobilen aus allen Teilen Deutschlands und den Niederlanden angereist und hatten am Grünstrand ein kleines Dorf errichtet. "Wir sind wie eine große Familie", sagte Olaf Meißner. Zum Saisonauftakt der Drachensportler in Norddeich prästierte er stolz das Arbeitsergebnis vieler langer Winterabende: 56 Stoffbahnen hat er in den vergangenen Monaten mit einer Industrienähmaschine zu einem Windspielrad in Regenbogenfarben, einem sogenannten Bol, mit einem Durchmesser von 26 Metern zusammengesetzt. "Ich habe viel recherchiert, aber nicht herausgefunden, dass es in Europa ein größeres gibt", sagt der 49-Jährige, der 3,4 Kilometer Schnüre verarbeitet hat, um das Windspiel flugfähig zu machen. Um es überhaupt in der Luft zu halten, wurde es an die Anhängerkupplung eines schweren Laster angedockt. "Bei Windstärke zwei wird immerhin schon eine Zugkraft von 900 Kilogramm freigesetzt."
Nicht weniger beeindruckt als von dem gigantischen Windrad waren die Zuschauer von den aus China stammenden Centipeden. Diese fliegenden Tausendfüßler bestehen aus einem exotisch anmutenden Drachen-Kopf und einer Kette von 100 und mehr Scheiben. Diese sind mit Schnüren miteinander verbunden. Frank Hagedorn hat an den Enden der Ausleger Hühnerfedern befestigt. "Weil es schön aussieht und stabilisiert", erklärt der Fachmann.




Schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Artikel
Sie können maximal 1500 Zeichen eingeben.