Aurich
Aurich
02.06.2012
Seltene Alge begeistert Wissenschaftler

Thomas Franke ist aus Erlangen nach Ostfriesland gekommen und nimmt die Ausbeute des Tauchgangs unter die Lupe.
Aurich - Ostfriesland zeigte sich am Donnerstag bei strömendem Regen nicht von seiner schönen Seite, aber "die Reise hat sich gelohnt". Dieses Resümee zog Annemarie Schacherer vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz am Freitag nach Abschluss einer wissenschaftlichen Tauchexpedition in Ostfriesland. Eine Gruppe von Wissenschaftlern, darunter mehrere Hobbytaucher, aus ganz Deutschland und den Niederlanden war am Donnerstag auf den Spuren der Armleuchteralge in den Landkreisen Aurich und Wittmund unterwegs. Viermal mussten die Taucher ihre schwere Ausrüstung an- und wieder ausziehen.
Armleuchteralgen, die den wissenschaftlichen Namen Characeae tragen, seien eine ganz besondere Gruppe von untergetaucht lebenden Wasserpflanzen, so Expeditionsleiterin Schacherer. Die meisten der heimischen Arten lebten im Süßwasser, manche auch im Brackwasser. Einige kommen nur in kleinen Gebieten vor. So befindet sich der einzige bekannte Wuchsort der Gebogenen Armleuchteralge (Chara connivens) in Ostfriesland.
Fachleute wurden schon beim ersten Tauchgang fündig
Früher seien Armleuchteralgen in vielen Gewässern Nordwestdeutschlands weit verbreitet gewesen. Weil Armleuchteralgen empfindlich auf die Nährstoffbelastung in Gewässern reagieren, gehörten sie heute zu den am stärksten bedrohten Artengruppen in Deutschland, erläuterte die Biologin aus Hannover. "Fast 90 Prozent der in Niedersachsen nachgewiesenen 26 Arten der Armleuchteralgen stehen auf der Roten Liste", ergänzte ihr Kollege Ralf Becker aus Oldenburg.
Schon beim ersten Tauchgang am Badesee in Tannenhausen wurden die Fachleute fündig, fischten die Taucher die seltene Glanzleuchteralge aus dem Wasser. Begeistert nahmen die Wissenschaftler den Fund unter die Lupe. Da störte selbst der strömende Regen nicht. Der Fund zeigt, dass es der Alge in Tannenhausen gut geht – und dass das Wasser dort sauber ist.
Armleuchteralgen, die den wissenschaftlichen Namen Characeae tragen, seien eine ganz besondere Gruppe von untergetaucht lebenden Wasserpflanzen, so Expeditionsleiterin Schacherer. Die meisten der heimischen Arten lebten im Süßwasser, manche auch im Brackwasser. Einige kommen nur in kleinen Gebieten vor. So befindet sich der einzige bekannte Wuchsort der Gebogenen Armleuchteralge (Chara connivens) in Ostfriesland.
Fachleute wurden schon beim ersten Tauchgang fündig
Früher seien Armleuchteralgen in vielen Gewässern Nordwestdeutschlands weit verbreitet gewesen. Weil Armleuchteralgen empfindlich auf die Nährstoffbelastung in Gewässern reagieren, gehörten sie heute zu den am stärksten bedrohten Artengruppen in Deutschland, erläuterte die Biologin aus Hannover. "Fast 90 Prozent der in Niedersachsen nachgewiesenen 26 Arten der Armleuchteralgen stehen auf der Roten Liste", ergänzte ihr Kollege Ralf Becker aus Oldenburg.
Schon beim ersten Tauchgang am Badesee in Tannenhausen wurden die Fachleute fündig, fischten die Taucher die seltene Glanzleuchteralge aus dem Wasser. Begeistert nahmen die Wissenschaftler den Fund unter die Lupe. Da störte selbst der strömende Regen nicht. Der Fund zeigt, dass es der Alge in Tannenhausen gut geht – und dass das Wasser dort sauber ist.

Schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Artikel
Sie können maximal 1500 Zeichen eingeben.