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Remels

Tempo runter wegen der vielen Schlaglöcher

Von Sebastian Bete
9. Februar 2010

Frost sorgt für Geschwindigkeitsbeschränkungen auf der A 28. Auf dem Teilstück zwischen Westerstede-West und Apen/Remels darf nur noch 100 Kilometer in der Stunde gefahren werden.

Remels - Seit Freitag müssen Autofahrer auf Teilstücken der Autobahn 28 langsamer fahren. Galt bislang zwischen Westerstede-West und Apen/Remels keine Beschränkung der Geschwindigkeit, sind nun auf diesem Teilstück nur noch 100 Kilometer in der Stunde erlaubt. Zwischen Bad Zwischenahn und Westerstede ist sogar nur Tempo 60 erlaubt. Der Grund: zahlreiche Schlaglöcher auf der Straße. "Wir mussten aus Sicherheitsgründen reagieren", teilte Horst Dietz, Fachbereichsleiter für Betrieb und Verkehr der zuständigen Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg, mit.

Durch die lange Frostperiode sei der Belag an vielen Stellen hochgefroren. "Das müssen wir nun erst einmal notdürftig flicken", sagt Dietz. Wenn es wieder wärmer werde und sich alle Folgen des Winters auf den Straßen zeigen würden, müsste man noch einmal genau schauen, was gemacht werden muss.

Die Reparaturarbeiten haben bereits begonnen. "Wir verwenden einen Spezial-Reparatur-Mörtel", erläutert Dietz. Es müsse nur trocken sein, ein paar Minusgrade würden die Arbeiten nicht behindern. Aber Dietz sagt auch: "Der Mörtel fährt sich wieder raus, es sind nur erste Flickarbeiten." Daher bleibe die Begrenzung der Geschwindigkeit bestehen - auch wenn bereits Schlaglöcher mit dem Mörtel verschmiert worden sind. Dietz: "Bei diesem Wetter kommen immer wieder neue hinzu."

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Leser-Kommentare:
Autofahrer schreibt am 09.02.2010:
Die mehr zerstörte rechte Spur sperren, reparieren und den Verkehr einspurig vorbeiführen, dann die andere Spur reparieren. Geht anderswo auch. Schäden hat die Piste schon lange, Tempo 100 steht da auch schon ewig, ohne das überhaupt was gemacht wurde. Das die kaputte Fahrbahn durch den Dauerfrost zerstört werden würde war absehbar.
Hubert K. schreibt am 09.02.2010:
Die Straßenschäden sind - was im Zeitungsbericht leider verschwiegen wird - nicht allein auf den Frost zurückzuführen. Betroffen sind einzig und allein die Abschnitte, die bereits zuvor nicht vernünftig in Stand gehalten wurden, siehe den schon seit langem reparaturüberfälligen BAB-Abschnitt zwischen Westerstede und Bad Zwischenahn. Wenn man die betroffenen Abschnitte rechtzeitig und umfassend saniert hätte, wären Schäden dieses Ausmaßes nicht im Entferntesten aufgetreten.
schreibt am 09.02.2010:
@ulrich borgdorf

weil es auch leute gibt die sonntags zur arbeit müssen und für die die autobahn unvermeidbar is
Ulrich Borgdorf schreibt am 09.02.2010:
Warum sperrt man nicht einfach am Sonntag die Autobahn, und flickt sie? - Vielleicht sollte man die Löcher einfach mit Estrichbeton oder Blitzbeton stopfen.
In der Ölkriese gab es ja das Sonntagsfahrverbot. Die Sperrung der Autobahn hätte den Vorteil, dass die Notreperaturen ungestört vollzogen werden können.



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