Der OHV bestreitet nach sieben Wochen sein erstes Regionalliga-Heimspiel in der Sparkassen-Arena. Bereits am Sonnabend erwarten die Ostfriesen Eintracht Glinde. Die Gastgeber hoffen auf volle Ränge.
Außenspieler Malte Kress und der OHV Aurich wollen den sechsten Heimsieg der Saison.
Bild: Ortgies
Aurich - Die Tennis-Plätze in Wimbledon bezeichnete Boris Becker einst als sein "Wohnzimmer". Erfolge und Stimmung ließen den Rotschopf schwärmen. Was für Becker das englische Grün, ist für den OHV die Sparkassen-Arena in Aurich. Seit dieser Saison spielt der Handball-Regionalligist in der wohl schönsten
Halle der Liga. Nach sieben Wochen Abstinenz kehrt die Mannschaft nun in ihr "Wohnzimmer" zurück und begrüßt Eintracht Glinde am Sonnabendabend um 19.30 Uhr in ihrem Heim. "Wir freuen uns alle sehr und hoffen natürlich wieder auf viele Zuschauer."
Trainer Eric Hettmann durfte zuletzt am 20. Dezember mit seiner Mannschaft Heimspiel-Atmosphäre in der dritthöchsten Spielklasse genießen. "Jetzt ist es auch gut gewesen", blickt er auf spielfreie Wochen und eine Serie von drei Auswärtspartien binnen sieben Tagen. Wobei die sportliche Ausbeute eine Steilvorlage für gut gefüllte Ränge und mehr als 1000 Zuschauer ist. Nach der Pleite in Halle gewannen die Ostfriesen in Neerstedt und Bremervörde - Platz drei und Punktgleichheit (nach Minuszählern) mit dem Tabellenführer sind der Lohn. "Das ist gut und schön. Aber erst wenn wir rechnerisch nicht mehr absteigen können, werden wir unsere Saisonziele revidieren", erklärt Hettmann.
Er sagt das mit Blick auf Platz elf. Jenem Rang, der bereits den Abstieg bedeutet. Die Ostfriesen haben gerade einmal sechs Pluspunkte mehr als Beckdorf (11.). Dagegen ist der Abstand zu Eintracht Glinde schon auf 13 Punkte angewachsen. Dennoch: "Wir müssen uns auf etwas gefasst machen. Glinde braucht jeden Punkt", sagt Hettmann. Sein Team gewann zwar das erste Aufeinandertreffen mit 30:26. "Doch da lagen wir zwischenzeitlich mit sieben Toren zurück und haben nur dank eines Kraftaktes noch gewonnen."