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Leer

Bewegung und Wasser tun dem Gehirn gut

Von Gerwin Gräfe
8. Februar 2010

Die Lernfähigkeit des Menschen hängt in starkem Maße vom sozialen Umfeld ab. Das sagte Prof. Dr. Michael Korte beim "Forum Leer - Wissen kompakt" am Sonnabend. Er hielt das Eingangsreferat im Kulturspeicher.
Prof. Dr. Martin Korte von der TU Braunschweig verstand es, die Funktionsweise des Gehirns allgemeinverständlich darzustellen.
Bild: Gräfe
Leer - Professor Dr. Martin Korte von der TU Braunschweig hielt sich an die Vorgabe der Veranstalter, in verständlicher Weise das Thema "Wie lernt der Mensch?" rüberzubringen. Was auch nicht verwunderlich war, denn als Gehirnforscher ist Korte geradezu prädestiniert dazu. Er weiß, was er dem menschlichen Gehirn während eines Vortrags von nicht ganz einer Dreiviertelstunde zumuten kann.

Überraschend war, gerade aus dem Mund eines gelernten Zoologen zu hören, dass Lernen in hohem Maß von der Umwelt abhängt: "Unser Gehirn ist sozial orientiert." Menschen lernen durch Nachahmen. Kinder, indem sie sich an ihre Eltern halten, Schülern sich an ihren Lehrern orientieren und Erwachsene an ihren Vorgesetzten. Der Lerneffekt, so Korte, hänge dabei jedoch stark davon ab, wie sehr das Vorbild in seinem Verhalten selbst konsequent ist: "Es reicht nicht, Kindern aufzufordern, Bücher zu lesen, die Eltern müssen selbst Bücher zur Hand nehmen." Er gab auch praktische Tipps, wie sich die Leistung des Gehirns steigern lässt. Viel Bewegung tut dem Gehirn gut, es wird dadurch besser durchblutet und es werden neue Nervenzellen gebildet. Und noch etwas ist ganz wichtig: viel trinken. Kaffee erzielt zwar kurzfristig eine positive Wirkung, doch wird er schnell wieder ausgeschieden. Besser, so Korte, sei Wasser.

"Forum Leer - Wissen kompakt" ist eine Initiative der Stadt Leer und der Volkshochschule zusammen mit der Fachhochschule Emden-Leer. Unter dem Titel sind zweimal im Jahr Tagesveranstaltungen zu Themen aus Wissenschaft, Politik und Technik im Leeraner Kulturspeicher geplant.

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Wikipedia schreibt am 12.02.2010:
Damit Deichläufer dem Georg auch Glauben schenkt.

Nach neueren allgemeinen Definitionen wird nach Hurrelmann Sozialisation als "... Prozess der Entstehung und Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit in Abhängigkeit von und in Auseinandersetzung mit den sozialen und den dinglich-materiellen Lebensbedingungen verstanden, die zu einem bestimmten Zeitpunkt der historischen Entwicklung einer Gesellschaft existieren. Sozialisation bezeichnet den Prozess, in dessen Verlauf sich der mit einer biologischen Ausstattung versehene menschliche Organismus zu einer sozial handlungsfähigen Persönlichkeit bildet, die sich über den Lebenslauf hinweg in Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen weiterentwickelt" (Hurrelmann).
georg blume schreibt am 10.02.2010:
@ deichläufer: Lernfähigkeit hat mit sozialisation zu tun. dies ist ein lebenslanger prozess. dazu gehört ein umfeld was ehrlich und aufrichtig leitlinien vorgibt. um etwas zu wissen muß man nicht unbedingt ein seminar bei Professor K. Hurrelmann, Bielefeld, besucht haben. Konflikte im elternhaus, emotionale spannungen im umfeld blockieren ein gesundes wachstum.
deichläufer schreibt am 10.02.2010:
@georg blume

Sie schreiben

"...die lernfähigkeit des menschen hängt im starken maße vom sozialen umfeld ab.."

Wie kommen Sie darauf ?

deichläufer
Brakelmann schreibt am 09.02.2010:
Adsche, luur eem,
Georg Blume, de uns immer so treu begleitet, hett een
heel moi Biedraag schreeven. Dit Mal gaud tau verstaan , aaver immer noch mit de lüttje Buchstaaben oover all.

Jo Brakelmann, watt he dar schrieven deiht, hett Hand un Faut.
He bruukt sük gaar neet so lüttjet tau maaken as he dat mit sien Buchstaaben deiht.

Adsche, eens stött mi aaaver nett as bi de Zoolooge weer heel maal up. He will ook, dat wi mehr Waater drinken un uns mehr beweegen.

Brakelmann jüüst he mutt dat seegen. Ik muug neet weeten,
wo laang he bi so völ Schrieveree stieff vör sien Computer sitt.
georg blume schreibt am 08.02.2010:
die lernfähigkeit des menschen hängt im starken maße vom sozialen umfeld ab. genau, das ist nicht gewollt. vorbilder? wo! jeder ist sich selbst der nächste. die unterschicht wird systematisch daran gehindert am sozialen leben teilzunehmen. man möchte untersich sein. das aber behindert das menschlichezueinander. gesunde ernährung und bewegung sorgt für gesundheit. dazu gehört auch wasser. wasser (leitungswasser) ist lebensnotwendig um andere stoffe im körper zuverteilen oder andere auszuschwemmen. obst, gemüse und hülsenfrüchte (suppen) sollten unser grundnahrungsmittel sein. getreideprodukte in verbindung mit margarine und brotaufstrich ist auch inordnung. vollfettnahrung dann und wann auch. Doch, das wichtigiste sind wir. Wir sollen vorbilder sein. die oberen möchten lieber kranke bürger weil die keine gefahr sind und obendrein kosten verursachen die wir durch kassenbeiträge finanzieren um andere noch reicher zumachen.
Brakelmann schreibt am 08.02.2010:
Adsche, disse Profeesor Doktor Korte hett wat teegen uns.
Hee seegt, wi mutten mehr Waater drinken.

Un vör allen Dingen mutten wi uns völ mehr beweegen.

Watt is dat denn för een Professor, de uns sowat taumooden will?

Een Zoolooge, Brakelmann.




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