Die Zeit läuft
Von Petra Herterich
Haben wir hier vor kurzem noch unseres Nachwuchs-Casanovas gedacht - der sich inzwischen zum Playboy ausgewachsen hat, und sich darüber beklagt, dass es so viele Frauen und gibt und er so wenig Zeit habe -, so müssen wir ihm heute leider mitteilen: Du hast noch viel weniger Zeit, als du gedacht hast! Playboys sterben nämlich früh. Ihre Zeit läuft schneller ab.
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"Jetzt links abbiegen"
Von Petra Herterich
Männer sind orientierungslos. Was für eine Erkenntnis! Zu verdanken haben wir diese jetzt der Studie eines Versicherungsunternehmens. Die fand nämlich raus, dass Männer pro Jahr 442 Kilometer Umwege fahren. Und das tun sie nicht, weil sie so gerne mal das Steuer in der Hand haben wollen, sondern weil sie einfach zu feige sind, nach dem richtigen Weg zu fragen.
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Tschüss, Casanova
Von Petra Herterich
Wenn wir den Geschichten glauben können, ist der Nachwuchs-Casanova erwachsen geworden. Der ehemalige Kollege, der immer gerne für den Playboy arbeiten wollte, ist jetzt selber einer. Fünf Frauen gleichzeitig bespielt er zurzeit. Kaum zu fassen, aber wahr. Von "Sunny 99" bis hin zu "Bunny 66" wickelt er die Damen um seine flinken Finger. Wie er das macht? Vor allem mit Romantik.
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Seitensprünge
Von Petra Herterich
Männer neigen zu Seitensprüngen. Männer, die finanziell von ihrer Frau abhängig sind, sogar noch öfter als andere. Kerle ohne eigenes Einkommen betrügen ihre Frau fünfmal mehr als der Rest. Je höher die Abhängigkeit, desto häufiger der Seitensprung, fand die Forschung heraus. Sollten wir nun zu dem Schluss kommen, dass wir uns besser einen Mann suchen, der mehr verdient als wir, rettet uns das auch nicht vor seiner Untreue.
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Das erste Mal
Von Petra Herterich
Männer sind doch wirklich undankbar: Da hat die Liliana dem Loddar ihre Jungfräulichkeit geschenkt und der merkt?s nicht mal. Das (noch-)Ehepaar Matthäus bietet uns ein grandioses Sommertheater. Das erste Mal - erinnern Sie sich noch? Die Frau am Freitag musste kurz in ihrem Hirn kramen, um die Erinnerung daran wiederzufinden. Es war, wie wohl bei allen, eine kurze, total überschätzte Angelegenheit. Aber an den Jungen, an den erinnert sie sich noch genau: Thomas hieß er, war ein toller Kerl, groß, schwarze Haare und braune Augen. Es passierte in seinem Zimmer - und dann stand seine Mutter in der Tür. Coitus interruptus.
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Es steht 20:80
Von Petra Herterich
Die Frau am Freitag ist - im Gegensatz zu vielen wichtigen Herren dieses Staates - noch nicht amtsmüde. Drum meldet sie sich hier auch wieder pünktlich zu Wort. Sich einfach zu verdrücken, käme ihr gar nicht in den Sinn. Fleißig schreibt sie Woche für Woche über das Leben zwischen Lippenstift und Akkuschrauber. Dabei ist Fleiß eigentlich eine völlig überschätzte Tugend.
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Amtsmüde
Von Petra Herterich
Die Männer sind müde, von Amts wegen. Die Last der Verantwortung liegt anscheinend schwer auf ihren Schultern. Sie sehnen sich nach Ruhe - und treten ab: erst der Bundespräsident, dann der Hamburger Bürgermeister, auch Fußball-Chef Theo Zwanziger will nicht mehr. Amtsmüde sind die Herren. Erschöpft. Na, so was. Kein Durchhaltevermögen mehr.
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Männer-Klamotten
Von Gabriele Boschbach
Gisele Bündchen ist in diesen Tagen 30 Jahre alt geworden. Sie wissen schon: dieses kleidsame Muster an Schönheit, Langbeinigkeit - und Disziplin. Letztere wird in den Lobreden zum Geburtstag besonders hervorgehoben. Ha, können wir da nur heiser lachen. Disziplin! Wenn uns die Garderobe auf den Stuhl gelegt würde, die wir anziehen sollen, könnten wir auch diszipliniert sein.
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Geist ist geil
Von Petra Herterich
Nicht Geiz ist geil, sondern Geist. Sagt die Wissenschaft. Kluge Frauen haben doppelt so viele Orgasmen wie dumme, fand man am Kings?s College heraus. Von wegen: dumm. . ., na, Sie wissen schon. Erotik spielt sich im Kopf ab. Da gibt es nämlich neben dem IQ (Intelligenz-Quotient) auch den EQ, den Emotionalen Quotienten. Und je höher der ist, desto schärfer geht?s zur Sache, Schätzchen.
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54, 74, 90, nicht 2010
Von Petra Herterich
Mädels, holt die Taschentücher raus, eure Jungs brauchen Trost. Wieder nur Meister der Herzen geworden! Da fließen auch bei den härtesten Kerlen die Tränen. Aber wie heißt es so schön: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel - und einmal muss Jogis Boy-Group ja noch mal ran, an den Ball. Auch wenn die Jungs dazu eigentlich gar keine Lust mehr haben. Hat ihr Kapitän Philipp Lahm jedenfalls gleich nach der Niederlage gegen die Spanier gesagt - mit tränenerstickter Stimme.
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Hitzewellen
Von Petra Herterich
Es ist heiß. Keine Frage, schließlich ist Sommer. Aber wenn sich die Frau nicht nur am Freitag plötzlich vor lauter Hitze die Klamotten vom Leib reißen muss, dann liegt das definitiv nicht an der Außentemperatur. Es hat auch nichts mit den mehr oder weniger attraktiven Männern in ihrer Umgebung zu tun. Es liegt einzig und allein an der Innentemperatur - und zwar der eigenen. Wechseljahre nennt sich das - Igitt!
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Kurzweiner
Von Gabriele Boschbach
Schluchz, da rollt sie, die königliche Träne. Publikumswirksam kullert sie Richtung Fußboden. Vor dem Erdsturz kann Prinz Daniel das Augensekret gerade noch mit dem Handrücken auffangen. Hups! Mit dieser Geste bestätigt der Gemahl von Prinzessin Victoria eine Studie, wonach Männer Kurzweiner sind. Mal eben eine Träne zerquetscht, so im Vorbeigehen. Das ist die "Rührseligkeit" des starken Geschlechts.
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Der Ball ist das Ziel
In WM-Tagen kennt der Mann nur eine Stoßrichtung: Wie kommt das Runde ins Eckige? Jeder Vorstadt-Kicker gibt sich bei Klärung dieser Frage gerne als Experte aus. Otto Rehhagel oder Marcello Lippi sind dagegen grüne Jungs. Stehen ja auch nur am Spielfeldrand und kauen Kaugummi. Im Vorfeld müssen Frauen, Mütter und Omas sich bereits ausufernde Kurven-Diskussionen anhören darüber, welche Flugbahn der Ball beschreiben muss, um sein Ziel zu treffen. Das ist allerdings nur ein müdes Warming-up für den eigentlichen Höhepunkt: das Spiel. Da schnellt die Erregungskurve beim Mann so steil an wie sonst nur beim Studium der Börsen-Kurse im Wirtschaftsteil der Tageszeitung. Die Anspannung wird körperlich umgesetzt. Schreien, flüstern, knien, betteln, wimmern. Wenn es ganz dick kommt, machen die Herren der Schöpfung auch die Gottesanbeterin: Hocken in Lauerstellung auf dem Boden, die Hände über dem Kopf gefaltet.
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Finden wir uns besser damit ab: Die Liebe macht diLiebe macht dick
Von Petra Herterich
Wer sein Herz verschenkt, bekommt Kilos zurück. Paare sind dicker als Singles - hat sogar das statistische Bundesamt festgestellt. Verheiratete Männer sind zu 69 Prozent übergewichtig, verheiratete Frauen zu 43 Prozent. Sind beide Singles, haben nur noch 25 Prozent der Frauen Übergewicht und 43 Prozent der Männer. Sollen wir nun also der Figur zuliebe alleine blieben? Nö!
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Lauter Memmen
Von Petra Herterich
Also manchmal sind Männer doch Memmen. Da bläst ihnen einmal der Wind hart von vorne ins Gesicht, schon treten sie den Rückzug an und gehen in Deckung. Wo sind die harten Kerle geblieben? Die, die standhaft bleiben, die, deren Rückgrat sich nicht gleich dem ersten Sturm beugt, die, die aushalten?
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Männermucke
Von Petra Herterich
Das Ohrgeräusch wird langsam leiser. Dieses Klingeln von "hells bells" und das Donnergrollen von "thunder" ebben allmählich ab. Aber trotzdem steckt der Stromschlag noch mitten im Herz. Ausgelöst von AC/DC, unter freiem Himmel in Hannover. 80 000 Besucher waren auf dem Konzert der australischen Hard-Rock-Band - und die Frau am Freitag kann sagen: Ich war dabei. Mit der besten Freundin von allen - eines der ganz wenigen Frauen-Duos an diesem Abend. Klar, Frauen waren da, aber fast ausschließlich in Begleitung von Männern - zumeist mittelalten Männern.
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Nichts als Lügen
Von Petra Herterich
Heute schon gelogen? Mal ehrlich. Wir lügen doch alle, sagt die Forschung. Männer - wen wundert?s?- mehr als Frauen. Im Schnitt sausen die Kerle pro Jahr 1092 Mal haarscharf an der Wahrheit vorbei, Frauen tischen nur 728 Lügen auf. Nun fanden ja schon alte Philosophen, dass man in der Liebe glücklicher über die Dinge sei, die man nicht wisse, als über die, die man erfahre. Also Schweigen und Lügen als Grundlage einer guten Partnerschaft?
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Bälle und Bikinis
Von Petra Herterich
Wenn Männer und Frauen denselben Sport treiben, sehen sie dabei noch lange nicht gleich aus. Im Fußball sehen die Frauen sogar besser aus - wir erinnern uns kurz: Unsere Frauen sind Welt- und Europameister, die Herren sind - wie heißt das so tröstlich: Meister der Herzen. Naja, Herzensbrecher vielleicht, der ein oder andere. Aber treffen, treffen tun die Frauen. Und sie tragen dabei Klamotten wie die Kerle: Sporthose und Shirt. In anderen Ballsportarten tragen die Damen wesentlich weniger als die Herren. Im Beachvolleyball etwa. Und da sind plötzlich die Herren Weltmeister und unsere Frauen unter ferner liefen.
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Schlabberlook
Von Petra Herterich
Das schönste am Abnehmen ist doch - ja, auch dass man Kilos verliert - aber vor allem das Shoppen danach. Die neue, kleinere Kleidergröße, das ist die größte Belohnung für all die Mühen. Für Frauen zumindest. Männer scheinen da - mal wieder - ganz anders zu ticken. Die bleiben Shopping-Muffel. Für sie ist es Belohnung genug die alten, bis dato viel zu klein gewordenen Sachen, wieder aus den Untiefen des Kleiderschranks zu ziehen. Nach dem Motto: "Kuck mal - passt wieder!" Donnerwetter - und war sogar mal modern, so vor zehn, zwanzig Jahren. . .
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Pornos statt Börse
Von Petra Herterich
Männer denken doch immer nur an das Eine. Laut einer Untersuchung kreisen ihre Gedanken alle 30 Minuten um Sex - also zweimal pro Stunde, 48 mal am Tag, 1440 mal im Monat und 17 280 mal in einem Jahr. Da bleibt für andere Gedanken kaum noch Zeit. Das Hirn ist ausgebucht. Und das hat Folgen - die Wirtschaftskrise zum Beispiel. Die konnte sich nämlich nur deshalb so dramatisch ausweiten, weil die Herren von der US-Börsenaufsicht mit ihren Gedanken mal wieder ganz woanders waren.
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