Verlagsgeschichte

Die Geschichte des Verlages

1848

Das „Leeraner Anzeigenblatt“ erscheint zum ersten Mal am 15. April 1848. Der Umfang der Zeitung beträgt vier Seiten, und sie erscheint zu Beginn nur dienstags und sonnabends. Umfang und Erscheinungstage nehmen im Laufe der Zeit zu.

1936

Der Titel der Zeitung ändert sich in „Ostfriesische Tageszeitung“.

1945

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erscheint am 2. Juni 1945 ein Nachrichtenblatt der Alliierten Militärbehörde, die „Neue Oldenburger Presse“. Der Titel wandelt sich am 10. Juli 1945 in „Nordwest-Nachrichten“.

1949

Der Titel „Ostfriesen-Zeitung“ erscheint am 1. September 1949 erstmalig als Unterausgabe der Oldenburger Nordwest-Zeitung für den Regierungsbezirk Aurich.

1950

Am 1. November 1950 wird die Ostfriesen-Zeitung GmbH gegründet. Sie setzt sich aus den vier Verlegern aus Ostfriesland zusammen. Gedruckt wird bis 1956 bei de Firma Rautenberg du Möckel in der Norderstraße in Leer. Danach übernimmt die Leeraner Druckerei D. H. Zopfs und Sohn in der Brunnenstraße die Produktion. Alle Abteilungen wie Redaktion, Verlag und Anzeigen sind hier konzentriert.

1973

Die zunehmende räumliche Enge in der Brunnenstraße zwingt den Verlag zu einer Umsiedlung. Als neuer Standort wird die Maiburger Straße in Logabirum gewählt. Am 20. Oktober 1973 wird der große Umzug vollzogen.

1979

Die Ära der Bleizeit neigt sich dem Ende entgegen, im Sommer 1979 beginnt unter anderem aus Wettbewerbsgründen die Umstellung auf Fotosatz. Dies bedeutet, dass die Zeitungen nicht mehr in Blei gegossen, sondern mit Computerhilfe auf Fotopapier belichtet wird.

1986

Die Ostfriesen-Zeitung GmbH setzt neue Maßstäbe. Mit einem Kostenaufwand von zirka acht Millionen D-Mark wird eine neue Offsetrotationsdruckmaschine sowie eine komplette Versand- und Verpackungsanlage angeschafft. In den 90er Jahren wird die Druckmaschine um ein Druckwerk erweitert. Es können 25 000 Zeitungen pro Stunde gedruckt werden.

1988

Es herrscht erneut Platzmangel, so dass 1988 der Vorderbau um ganzes Stockwerk erweitert wird. Ein Jahr später bekommt das Gebäude im hinteren Bereich eine zusätzliche Versandhalle.

1999

Auch in der Redaktion haben technische Neuerungen Einzug gehalten. Am 4. Dezember 1999 wird ein neues Redaktionsprogramm eingeführt, welches die eigenständige Produktion der Textseiten durch die Redakteure ermöglicht. Sie können sich die Seiten am Computer so aufrufen, wie sie im Druck aussehen werden.

2001

Bis Ende 2001 entsteht die komplett digitalisierte Zeitungseite

2002

Am 1. Januar 2002 hat die Ostfriesen-Zeitung GmbH die Verlagsrechte des „General-Anzeigers“ erworben. Unter der Firmierung ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH erscheinen seitdem die Tageszeitungen „Ostfriesen-Zeitung“ und „General-Anzeiger“ sowie die Anzeigenblätter „Wecker am Mittwoch“ (mittwochs) und „Der Wecker“ (sonntags). Das eigenständige Erscheinungsbild der Produkte bleibt erhalten.

2003

Im Mai 2003 wird der Druck der Tageszeitungen vom Verlagshaus in der Maiburger Straße in Leer-Logabirum zum WE-Druck nach Oldenburg verlegt. Die Druckmaschine des Verlages wird den neuen, gewachsenen Ansprüchen nicht gerecht.

2009

Unter dem Dach der ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH erscheinen die Tageszeitungen Ostfriesen-Zeitung und General-Anzeiger und die Anzeigenblätter „Der Wecker“ und „Der Wecker am Mittwoch“.

Seit April 2009 ist die Ostfriesischen Nachrichten GmbH eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Zeitungsgruppe Ostfriesland. Die ON GmbH hat die Verlagsrechte für die Ostfriesischen Nachrichten gepachtet.

Die Redaktion der Ostfriesischen Nachrichten GmbH sowie die Redaktionen der Zeitungsgruppe Ostfriesland arbeiten auch weiterhin völlig unabhängig voneinander.

In den Bereichen Anzeigen, Zeitungsvertrieb, Verwaltung und Marketing unterstützt die Zeitungsgruppe Ostfriesland die Ostfriesische Nachrichten GmbH als Dienstleister.

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