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Brinkumer fiel nicht auf falsche Polizisten rein

Erneut hat es in der Region einen Betrugsversuch von falschen Beamten gegeben. Bild: Schiefelbein

Von Sven Schiefelbein

Erneut haben angebliche Polizisten zugeschlagen: Die Täter versuchten diesmal, einen 50 Jahre alten Brinkumer um Bargeld zu erleichtern. Sie holten dafür per Telefonkonferenz noch einen Bekannten des Mannes ins Gespräch.

Brinkum - Die Reihe der Betrugsversuche reißt nicht ab: Diesmal haben angebliche Polizisten versucht, einen 50-Jährigen in Brinkum (Gemeinde Hesel) zu betrügen. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatten die Täter am Dienstagabend gegen 19 Uhr erstmalig über das Telefon Kontakt mit dem Mann aufgenommen.

Sie gaben vor, dass eine Diebesbande geschnappt worden sei. Bei den Tätern seien Adressen gefunden worden, darunter auch die Anschrift des nun Angerufenen. Nun – so geht die phantasievolle Geschichte der Betrüger weiter – könne es sein, dass bei dem Brinkumer ein Einbruch geplant sei. Schließlich wollten sie den Mann nach seinem Vermögen ausfragen und dieses dann für ihn sicherstellen.

Täter setzen Angerufene unter Druck

Doch so sehr die Täter es versuchten, es klappte nicht: Der 50-Jährige fiel nicht auf sie herein, wenngleich er die Gespräche nicht beendete. Währenddessen informierte der Mann die Polizei. Gleich mehrfach wurde der 50-Jährige an diesem Abend angerufen und unter Druck gesetzt. „Die Täter gehen dabei äußerst dreist und geschickt vor“, so der Sprecher.

Denn per Telefonkonferenz hatten sie in das Gespräch mit dem 50-Jährigen noch einen Bekannten des Mannes geholt. Wie die Täter an den Namen des Mannes und dessen Telefonnummer gelangt sind, ist unklar.

Am späten Abend kam es schließlich zum letzten Gespräch, das gegen 22.30 Uhr von den Tätern beendet worden war. Mit Hochdruck sucht die Polizei nun nach den Tätern und warnt unterdessen. „Die Polizei wird sich am Telefon niemals nach dem Vermögen der Angerufenen erkundigen“, so der Sprecher weiter. Wer derartige Anrufe erhält, soll sich bei der Polizei unter Tel. 110 melden.

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