Leer

Papenburg

„Spectrum of the Seas“: Emspassage geschafft

Die „Spectrum of the Seas“ war auf der Emspassage schneller unterwegs als geplant. Bild: J. Doden

Von Timo Sager, Steffen Bohlen und Sven Schiefelbein

Sie ist mehr als dreimal so lang wie ein Fußballfeld und hat sich am Mittwochmorgen von Papenburg aus auf den Weg in die Nordsee gemacht. Alles lief glatt, die „Spectrum of the Seas“ liegt inzwischen im niederländischen Eemshaven. Hier der Live-Blog zum Nachlesen.

Papenburg/Eemshaven - Es lief alles reibungslos: Die Emspassage der „Spectrum of the Seas“, des neuesten Kreuzfahrtriesen der Meyer-Werft, ist ohne Probleme über die Bühne gegangen. Seit etwa 6 Uhr an diesem Donnerstagmorgen liegt das Schiff nun im niederländischen Emshaven. Fast exakt 24 Stunden nach Start der Passage in Papenburg – und damit gut eine Stunde vor dem Zeitplan. Bereits am Mittwoch zeichnete sich ab, dass es eine Musterüberführung werden würde. Nach und nach wurde ein Vorsprung erarbeitet.

Die Überführungsfahrt von der Meyer-Werft in Papenburg zur Nordsee hatte Mittwochmorgen mit zwölf Stunden Verspätung begonnen. „Die Umstände dieser Passage waren ungewöhnlich, da wir auf Grund der hohen Oberwasserzuflüsse zu viel Wasser in der Ems hatten“, sagte Armin Heine vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Aurich. „Die Folge war, dass wir während der rund 36-stündigen Stauphase mehrmals die Tore des Emssperrwerks ein wenig öffnen mussten.“ Nach dieser Verzögerung lief dann aber alles nach Plan.

Nun, in Eemshaven, stehen erst einmal weitere Tests an. Mehrfach bricht das Schiff zu kleinen Fahrten auf der Nordsee auf. Unter anderem soll dann der Kompass eingestellt werden. Danach macht das Schiff wieder in Eemshaven fest, bevor es schließlich weiter nach Bremerhaven geht.

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