Emden

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Region empfiehlt sich für Fördergeld-Vergabe

In Emden waren die Teilnehmer nach dem Einführungsreferat aufgefordert, eigene Überlegungen einzubringen. Die Themen wurden auf Stellwänden festgehalten. Bild: F. Doden

Der demografische Wandel und die Digitalisierung stellen Kommunen vor Herausforderungen. In Emden trafen sich deswegen verschiedene Akteure, um Möglichkeiten für eine bessere Zusammenarbeit auszuloten.

Emden - In Emden kamen am Dienstag rund 40 Mitarbeiter der Stadt und verschiedener sozialer Einrichtungen sowie weitere Fachkräfte aus Emden und der näheren Umgebung zusammen, um sich eine möglichst gute Position bei der Vergabe von Fördergeld der Europäischen Union zu verschaffen. Das Treffen war Bestandteil des Masterplans Innovation in der Daseinsvorsorge. Unter diesem Titel haben sich zwölf Landkreise und fünf kreisfreie Städte der Region Weser-Ems zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Als Vorreiterregion gewappnet zu sein für die Herausforderungen der beiden Megatrends demografischer Wandel und Digitalisierung.

Während des Treffens im The Hub genannten neuen Wirtschaftsförderzentrums in Emden sagte Oberbürgermeister Bernd Bornemann (SPD): „Wir warten nicht ab, wir ergreifen gemeinsam die Initiative.“ Ihm zufolge birgt der Bereich Daseinsvorsorge „außerordentliche Potenziale“ – auch mit Blick auf die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Vier Handlungsfelder

Zur Daseinsvorsorge zählen die Initiatoren vier Handlungsfelder. Es sind: Gut wohnen und leben, Mobilität gewährleisten, Zusammenleben gemeinsam gestalten sowie viertens, Gesundheit und Pflege sichern. Die EU möchte mit ihrer nächsten und auf sieben Jahren ausgelegten Förderperiode Projekte mit diesen Schwerpunkten voranbringen. Wie groß die dazugehörigen Geldtöpfe sind, steht allerdings nicht fest. „Das ist unter anderem vom Brexit und vom Haushalt der EU abhängig“, sagte Bornemann.

Nachdem die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte der Region Weser-Ems im vergangenen Jahr grundsätzlich vereinbart hatten, zusammenzuarbeiten und gemeinsame Projekte zu entwickeln, finden in den beteiligten Gebietskörperschaften derzeit Auftaktveranstaltungen und Impulsreferate statt.

Zum Startschuss in Emden zog Bornemann gegenüber der OZ eine positive Bilanz „Das war ein recht guter Anfang“, sagt er. Jetzt gelte es, die Ideen zu bündeln und voranzubringen.

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