Norden

Westermarsch

Waldbrandübung in Norden-Westermarsch

Mithilfe einer Drehleiter und eines Wasserwerfers wurde der „Brand“ bekämpft. Bilder: Feuerwehr

Die Norder Feuerwehr musste am Dienstag einen vermeintlichen Waldbrand in Westermarsch löschen. Als Problem stellte sich dabei der Aufbau einer ausreichenden Wasserversorgung dar.

Als Problem stellte sie der Aufbau einer ausreichenden Wasserversorgung heraus.
Norden - Ein von einer in Brand geratenen Windenergieanlage ausgelöster Waldbrand war am Dienstagabend das Szenario einer großen Übung der Freiwilligen Feuerwehr Norden. Das teilen die Einsatzkräfte in einer E-Mail mit. Die Anlage stehe in einem Wäldchen im Norder Ortsteil Westermarsch I am Langhauser Weg.

In der Übung, die von Jessica Petke-Gotowik und Nico de Vries geplant worden war, sei simuliert worden, dass die Flammen auf den Wald sowie eine Wiese übergreifen. Die Hofbesitzerin Dagmar Eggerath habe das Feuer gemeldet und ihre Feriengäste in Sicherheit gebracht.

Feuerlöschbrunnen lagen weit weg

Da in dem rund 15 Hektar großen Gebiet eine ausreichende Wasserversorgung für Großbrände nur sehr aufwendig hergestellt werden könne, habe auf die Einsatzkräfte viel Arbeit gewartet. So habe man das Wasser aus unterschiedlichen Quellen fördern und herbeischaffen müssen. Der Pegel an der einen Entnahmestelle, die parallel zum Langhauser Weg verlaufe, sei sehr niedrig gewesen und ein angepeilter Hydrant nicht auffindbar gewesen. „So blieben nur zwei weit entfernte Feuerlöschbrunnen übrig.“

Als das Problem gelöst worden sei, habe man den Waldbrand mit einer Drehleiter und einem Wasserwerfer bekämpft.

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