Emden

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Zimmerbrand in Emder Dachgeschosswohnung

In der Nacht zu Mittwoch gab es einen Einsatz für die Emder Feuerwehr. Bilder: Hillebrand

Von Michael Hillebrand

Einsatzkräfte der Feuerwehr sind in der Nacht zu Mittwoch zu einem Zimmerbrand in die Große Straße in Emden gerufen worden. Von den fünf Hausbewohnern mussten zwei ins Krankenhaus gebracht werden.

Auch eine Drehleiter wurde ausgefahren.
Emden - Die Feuerwehr Emden ist in der Nacht zu Mittwoch in die Große Straße in Emden gerufen worden. Dort ist es gegen Mitternacht in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Zimmerbrand gekommen. Wie Feuerwehr und Polizei auf Nachfrage sagten, befanden sich fünf Menschen in dem Gebäude, als der Brand ausbrach – darunter eine vierköpfige Familie.

Laut Heike Rogner, Sprecherin der zuständigen Polizeiinspektion Leer/Emden, lebte niemand in der betroffenen Wohnung. Ein 41-jähriger Nachbar bemerkte jedoch den Rauch, gelangte in die verrauchten Räume und versuchte dort, die Flammen zu bekämpfen. Dabei wurde er leicht am Arm verletzt. Ihm kam auch ein weiterer 21-jähriger Nachbar zur Hilfe. Beide wurden laut Polizei später vorsorglich mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Inzwischen konnten die Männer aber wieder entlassen werden. Laut Polizei und Feuerwehr kamen den Einwohnern, die aus eigener Kraft ins Freie gelangten, auch mehrere Passanten zur Hilfe – unter ihnen Feuerwehrleute, die zufällig vor Ort waren.

Das Haus ist gesperrt

Weil die Ermittlungen zur Brandursache noch laufen, ist das Mehrparteienhaus derzeit noch gesperrt. Wo die Bewohner untergekommen sind, war bislang nicht abschließend zu klären. Laut Feuerwehr soll jedoch zumindest die Familie bei Bekannten untergekommen sein.

Die Höhe des Schadens, von dem wegen des durchsickernden Löschwassers auch das restliche Gebäude betroffen sein soll, sei noch nicht abschließend geklärt. Vermutlich werden sich Brandermittler an diesem Mittwoch vor Ort umsehen, so Rogner. Alleine die Wohnung, in der der Brand ausbrach, soll jedoch bereits stark beschädigt sein, so die Feuerwehr.

Drehleiter kam zum Einsatz

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Neben rund 30 Einsatzkräften der Hauptberuflichen Wachbereitschaft, der Feuerwehr Stadtmitte und der Atemschutz-Notfallgruppe aus Wybelsum waren auch die Polizei, der Rettungsdienst und – wegen der Strom- und Gasleitungen – auch die Stadtwerke vor Ort.

Zur Sicherheit wurde auch eine Drehleiter ausgefahren, um bei Bedarf einen zweiten Rettungsweg zu schaffen und bei der Ausleuchtung der Einsatzstelle zu helfen, erklärte der stellvertretende Stadtbrandmeister Ernst Lubben der OZ vor Ort.Gleichzeitig mussten die Einsatzkräfte mehrere Türen aufbrechen, um nach möglichen weiteren Personen im Gebäude Ausschau halten zu können. Außerdem belüfteten sie die Räume. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet.

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