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Kreis Leer: Sechster Todesfall in Zusammenhang mit Corona

Eine Mikroskopaufnahme zeigt das neuartige Coronavirus. Archivbild: Centers for Disease Control and Prevention/AP/DPA

Nach Angaben des Landkreises Leer ist ein 74-Jähriger an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Es ist der insgesamt sechste Corona-Todesfall im Kreis Leer und der zweite, der laut den Behörden in Zusammenhang mit einer Restaurant-Eröffnung in der Gemeinde Moormerland steht.

Landkreis Leer - Der Landkreis Leer meldet den sechsten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus: „Ein 74 Jahre alter Mann aus dem Kreisgebiet ist an den Folgen der Infektion gestorben“, teilt die Pressestelle am Dienstag mit. Eine Sprecherin sagt, der Todesfall stehe „im Zusammenhang mit der Neueröffnung eines Restaurants im Landkreis Leer“. Gemeint ist die Eröffnung der „Alten Scheune“ in Jheringsfehn.

Am 15. Mai war die „Alte Scheune“ nach mehr als einem Jahr wiedereröffnet worden – in Anwesenheit zahlreicher geladener Gäste. An dem Abend vor Ort waren unter anderem Vertreter von Firmen, die mit dem Betrieb zusammenarbeiten, wie Lieferanten und Handwerker. Auch ein Leeraner Arzt samt Familie aß und trank an dem Abend in dem Restaurant. Kurz nach der Eröffnung meldete das Leeraner Gesundheitsamt immer mehr Corona-Ansteckungen – zum Teil mit schweren Verläufen, die stationär im Krankenhaus behandelt werden mussten. Zeitweise waren zudem mehr als 200 Personen – Infizierte und direkte Kontaktpersonen – in häuslicher Quarantäne.

Seit zwölf Tagen ist im Landkreis Leer kein neuer Coronafall dazugekommen. Es gibt bisher 147 bestätigte Fälle, in denen sich Menschen nachweislich angesteckt haben. Davon gelten 140 Personen als genesen, eine Person ist infiziert, sechs sind verstorben. In Quarantäne befinden sich insgesamt 15 Personen.

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