Leer

Corona

Corona-Fall am Leeraner Ubbo-Emmius-Gymnasium

Am Ubbo-Emmius-Gymnasium in Leer gibt es einen Corona-Fall. Bild: Wolters

Von Katja Mielcarek

Am Ubbo-Emmius-Gymnasium gibt es einen Corona-Fall in der Oberstufe. Gut 120 Schüler sind dort vorsorglich nach Hause geschickt worden. Vom benachbarten Teletta-Groß-Gymnasium wurden 19 Schüler nach Hause geschickt.

Leer - Eine Schülerin der Oberstufe des Ubbo-Emmius-Gymnasiums (UEG) in Leer hat sich mit Corona infiziert. Diese Information dieser Zeitung bestätigte Philipp Koenen, der Sprecher des Landkreises Leer, am Freitagmittag. Der gesamte 13. Jahrgang der Schule sei auf Anweisung des Gesundheitsamtes nach Hause geschickt worden und befindet sich nun in Quarantäne.

Beim UEG seien gut 120 Schüler aus dem Unterricht genommen worden, berichtet einer der betroffenen Schüler. Sie alle seien aufgefordert worden, das Haus nicht mehr zu verlassen und auf einen Anruf des Gesundheitsamtes zu warten. „Wir sind in Quarantäne“, so der Schüler. Auch die Lehrer, die das Mädchen unterrichtet haben, befinden sich in Quarantäne. Laut Information des Landkreises sind das fünf Personen. Weil das UEG in der Oberstufe gemeinsame Kurse mit dem benachbarten Teletta-Groß-Gymnasium anbietet, wurden dort 19 Jugendliche, die gemeinsame Kurse mit dem erkrankten Mädchen hatten, ebenfalls in Quarantäne geschickt.

Mehr als 150 Personen in Quarantäne

Zusammen mit den Kontaktpersonen aus dem privaten Umwelt der positiv getesteten Schülerin befänden sich nun mehr als 150 Personen in Quarantäne. Sie alle sollen zeitnah vom Gesundheitsamt auf Corona getestet werden, teilt der Landkreis mit. Innerhalb der Quarantänezeit werde es einen zweiten Abstrich geben. Mit den ersten Ergebnissen rechnet die Kreisverwaltung Anfang nächster Woche.

Schon kurz nach Bekanntwerden des Falles haben sich besorgte Eltern am Bürgertelefon gemeldet. Deshalb betont der Landkreis, dass alle betroffenen Personen vom Gesundheitsamt kontaktiert würden und sich deshalb nicht von sich aus melden brauchten.

Die erkrankte Schülerin, die zuletzt Montag in der Schule war, hat ihren Mitschülern von Grippesymptomen samt Fieber berichtet. Atemprobleme habe sie aber offenbar nicht gehabt. Wie der Landkreis mitteilt, sei sie nicht mit dem Bus zur Schule gefahren und sei keine Reiserückkehrerin. Wo sie sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben könnte, habe noch nicht ermittelt werden können. Der positive Corona-Test sei dem Landkreis am späten Donnerstagabend gegen 23 Uhr gemeldet worden, so Koenen.

Stefan Grensemann 04.09.2020
11:17 Uhr
Der Schüler sagt: „Ich glaube, wir sind in Quarantäne.“ Wenn die Anweisungen des Gesundheitsamtes eindeutig waren, sollte man es wissen.
Wessel Antons 04.09.2020
11:24 Uhr
Herr Grensemann, Sie warten noch auf einen Anruf des Gesundheitsamtes.
Er weiss es also noch gar nicht.
gez. Ralf Antons
Lars Scholz 04.09.2020
14:43 Uhr
Mich macht stutzig das es Jahrgangsübergreifende Kurse gegeben hat. Soweit mir bekannt ist, soll doch gerade das vermieden werden. Von Kursen zusammen mit anderen Schulen ganz zu schweigen.
Zunächst aber mal der Betroffenen alles gute.
Stefan Albring 04.09.2020
15:50 Uhr
Falschbehauptung, Lars Scholz.
Lars Scholz 05.09.2020
08:53 Uhr
Und wie lautet die Richtige?
Eric Hempel 05.09.2020
13:47 Uhr
@Lars Scholz
Es gab und gibt keine Jahrgangsübergreifende Kurse. Es gibt Kurse die auf Grund der schwachen Auslastung wo die Gymnasien zusammen arbeiten.
Es war alles etwas holprig, aber im Großen und Ganzen hat es gut geklappt. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes sind freundlich und erklären die ganze Sache recht gut.
Lars Scholz 05.09.2020
18:29 Uhr
Vielen Dank, meine Aussage widerlegt das aber nicht. Bringt aber durchaus ein etwas anderes Licht in die Geschichte.
Stefan Albring 06.09.2020
10:16 Uhr
Natürlich, Herr Scholz, widerspricht das Ihrer Aussage. Sie behaupteten, es habe jahrgangsübergreifende Kurse gegeben bzw. gebe solche. Das stimmte und stimmt nicht. Sie behaupteten, die Zusammenarbeit mit anderen Schulen hätte vermieden werden sollen. Dabei ist sie unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt und im Sinne einer Förderung der Bildungsmöglichkeiten auch erwünscht. Genaueres regelt ein Hygieneplan des Landes, der maßgeblich für die Schulen ist. Ihre Ausführungen implizierten einen fahrlässigen Umgang, den es nicht gab.
Lars Scholz 06.09.2020
13:41 Uhr
Gut, da Jahrgangsübergreifend vermieden werden soll, konnte ich nicht nachvollziehen das es sogar Schulübergreifend geben soll.
Sie können sich aber durchaus wieder runterfahren, Herr Albring. Wie vorher bereits geschrieben, brachte die sachliche Klärung des Herrn Hempel durchaus Einsicht meinerseits.
Stefan Albring 06.09.2020
15:53 Uhr
Sie schrieben, Ihre Aussage sei durch die klärenden Worte Herrn Hempels "nicht widerlegt". Verzeihen Sie mir bitte, dass ich die von Ihnen nunmehr an den Tag gelegte Einsicht darin nicht erkennen konnte.
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