Schülerbeiträge

Warsingsfehn

Philip aus Warsingsfehn wurde zum „Ferkelflüsterer“

Viel Spaß hatten die Grundschüler mit den rosa Ferkeln. Hier hält Philip eins auf dem Arm. Bild: Privat

Von der Klasse 4a

Moormerländer Grundschüler haben den Schweinehof „Erchingerosa“ in Logabirum besucht. Bei ihrem Ausflug erfuhren die Kinder viel über den Betrieb. Außerdem durften die Jungen und Mädchen „Rodeo“ reiten.

Warsingsfehn - Wir, die Schüler der Klasse 4 b der Grundschule Warsingsfehn-Ost, sind für das Zeitungsprojekt „Lese-Leuchten“ mit dem Fahrrad zum Schweinehof „Erchingerosa“ in Logabirum gefahren.

Kurz nach unserer Ankunft fuhren wir mit Landwirt Johannes Erchinger mit dem Schweinetaxi, einem Schweinetransporter, zur Aufzuchtstation. Dort leben die Muttertiere mit ihren Ferkeln. Während der Fahrt sahen wir viele Schweine.

Bei Philip schlief das Ferkel ein

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Johannes Erchinger hatte einen Futtereimer dabei und wir durften die Schweine füttern. Die Schweine werden mit Pellets gefüttert. Das sind hartgepresste Getreidestücke, die mit Mineralien angereichert sind. Ein paar Kinder probierten das Futter. Es schmeckt wie Brot. Jedes Mutterschwein hat 300 Quadratmeter Platz. Die Schweine sind das ganze Jahr über draußen. Durch die artgerechte Haltung sind sie kaum krank.

Johannes Erchinger fing ein kleines Ferkel ein, das wir auf dem Arm halten konnten. Als Philip es auf den Rücken legte, schlief es sofort ein. Er nennt sich jetzt der „Ferkelflüsterer“. Alle anderen Kinder wollten das Ferkel auch halten. Luca, Ryan und Alicia konnten das Ferkel auch zum Einschlafen bringen. Johannes Erchinger sagte, dass dies ein Reflex bei den Ferkeln sei. Er erklärte uns außerdem, dass viele Ferkel sterben, weil Krähen den frisch geborenen Ferkeln die Augen auspicken.

Der Hof ist so groß wie 270 Fußballfelder

Danach ging es zu einer Ebergruppe um „Rodeo“ zu reiten. In so einer Gruppe sind immer vier Eber und etwa 20 bis 25 Säue. Die großen Schweine rannten direkt los, wenn man es auf den Rücken geschafft hatte. Juljann schaffte es, sich 20 Sekunden oben zu halten. Lilly schaffte es auch sehr lange. Auch Luca, Jeremy Philip und Nele trauten sich. Es war der Höhepunkt unseres Ausflugs.

Nach dem „Rodeo“ ging es mit dem Schweinetaxi wieder zum Hof. Dort wurden unsere Fragen beantwortet. Der Hof wird seit fünf Generationen von der Familie Erchinger geführt und besteht seit etwa 200 Jahren. Jedes Jahr kommen rund 25 bis 30 Schulklassen zu Besuch. Bisher züchteten die Erchingers Berkshire-Schweinen. Der Landwirt erzählte uns, dass er jetzt eine neue Art züchtet. Sie heißt „Duroc“ und hat ein braunes Fell. Die Ferkel werden braune Flecken haben.

Zum Schluss haben einige Kinder noch die Kühe gestreichelt. Juljann wurde von einer Kuh mit der Zunge abgeleckt. Das war lustig.

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