Hochwasser Wann spricht man von Dauerregen?

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Von dpa
| 18.05.2024 09:09 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
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Die Autobahnauffahrt zur A620 in Saarbrücken ist überschwemmt. Heftiger Dauerregen hat im Saarland vielfache Überflutungen und Erdrutsche verursacht. Foto: Laszlo Pinter/dpa
Die Autobahnauffahrt zur A620 in Saarbrücken ist überschwemmt. Heftiger Dauerregen hat im Saarland vielfache Überflutungen und Erdrutsche verursacht. Foto: Laszlo Pinter/dpa
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Heftiger Dauerregen hat im Saarland Überflutungen und Erdrutsche verursacht. Aber was ist eigentlich Dauerregen?

Bei Dauerregen handelt es sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) um ein „länger andauerndes Niederschlagsereignis mit überwiegend gleichmäßigen Regenraten“ im unteren einstelligen Bereich pro Stunde - also mit Raten von bis zu 5 Liter pro Quadratmeter.

Typischer Dauerregen in hiesigen Breiten betrifft meist ein größeres Gebiet. Die Meteorologen des DWD warnen vor Dauerregen in mehreren Stufen, wenn absehbar ist, dass bestimmte Schwellenwerte überschritten werden.

Die höchste Stufe, Warnung Stufe 4, ist dann erreicht, wenn Regenmengen über 70 Liter pro Quadratmeter in 12 Stunden oder über 80 Liter je Quadratmeter in 24 Stunden oder über 90 Liter pro Quadratmeter binnen 48 Stunden zu erwarten sind.

Von Starkregen spricht man laut DWD bei großen Niederschlagsmengen binnen kurzer Zeit in einem kleineren Gebiet. Das wesentliche Merkmal dafür ist „die hohe Niederschlagsintensität“ - bei Starkregen fallen mehr als 5 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit.

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