Emden
Straßenbau: BEE wartet auf Startzeichen

Emden - Nach dem mehr als halbstündigen Vortrag von Herbert Buss waren die Ratsherren beeindruckt. „Ganz Emden wird eine Baustelle“, meinte SPD-Ratsherr Kai-Uwe Schulze in durchaus anerkennendem Ton für das gewaltige Bauprogramm, das der Tiefbauchef des Bau- und Entsorgungsbetriebs der Stadt Emden (BEE) im Werksausschuss BEE am Mittwochabend vorgestellt hatte. Das Ganze hat einen Haken: Die Bauarbeiter wollen ausrücken, dürfen aber noch nicht: Denn der Haushalt der Stadt Emden liegt derzeit bei der Genehmigungsbehörde – das ist das niedersächsische Innenministerium. Vor einer Genehmigung darf nichts gemacht werden.
Diese Verzögerung hat Folgen: „Wir sind zu spät. Die Preise im Bausektor ziehen an – je länger wir warten, desto teurer wird es“, sagte Buss. Außerdem werde man viele der vorgestellten Sanierungen erst im Winter abschließen können. Auch das sei nicht ideal.
Der größte Posten ist die vollständige Sanierung der Cirksenastraße
Der BEE hat in diesem tatsächlich viel vor. Insgesamt summieren sich die Sanierungen und Planungen von Straßen, Brücken, Ampeln, Lampen, Wegen, Plätzen und Gewässern auf 2,45 Millionen Euro in diesem Jahr.
Der größte Posten ist die vollständige Sanierung der Cirksenastraße. In diesem Jahr geht es um den vierten Bauabschnitt von der Hansastraße bis zur Ringstraße.

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