Wittmund

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23.06.2012

Daten sollen das Klima schützen

Dr. Heiko Rüppel (rechts) moderierte die Auftaktveranstaltung für das Klimaschutzkonzept. Bild: Trumpf
Dr. Heiko Rüppel (rechts) moderierte die Auftaktveranstaltung für das Klimaschutzkonzept. Bild: Trumpf

Von Wolfgang Trumpf

Zunächst einmal wird im Landkreis Wittmund ein Konzept erarbeitet. Im Oktober soll es Workshops geben. Alle können mitmachen.

Wittmund - Ein integriertes Klimaschutzkonzept für den Landkreis Wittmund wird geschaffen. Das kreisweite Zukunftsprojekt ist im März dieses Jahres in Angriff genommen, es begann mit einer ersten Datenerhebung und einer Sitzung der Lenkungsgruppe. Am Donnerstag nun fand als Auftaktveranstaltung ein öffentliches Klimaforum in der Stadthalle Wittmund statt.

Der Wittmunder Landrat Matthias Köring bezifferte die Kosten für das Konzept auf 79 000 Euro, davon zahle das Bundesumweltministerium allerdings 85 Prozent. Ein Klimawandel sei spürbar, ein steigender Meeresspiegel könne das Weltnaturerbe Wattenmeer und damit den für die Region wichtigen Tourismus gefährden, erklärte Köring. Mit dem Klimaschutzkonzept müssten praktische Ziele definiert werden, die jeder einzelne erfüllen könne, denn „Klimaschutz geht jeden an“, so der Landrat.

Man wolle die vielfältig vorhandenen Initiativen und Aktivitäten aufgreifen und stärken

Moderator des Abends war Dr. Heiko Rüppel vom Projektteam, dem Experten der Thalen Consult GmbH aus Neuenburg und der Klima und Energieeffizienz Agentur (KEEA) aus Kassel angehören. Ziel sei es, die Chancen zur Erhöhung der Lebensqualität und zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung durch Klimaschutzmaßnahmen aufzuzeigen. Man wolle die vielfältig vorhandenen Initiativen und Aktivitäten aufgreifen und stärken, aber auch neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln, so Dr. Rüppel. Es gehe um umsetzbare Projekte und Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Mobilität, Wohnen, Unternehmen, Tourismus und Verwaltung.

Mit Hilfe von kompetenten Firmen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern, durch Gespräche und Arbeitsgruppen seien erste Maßnahmenvorschläge und Projektideen entwickelt worden. „Bei dem Auftakt konnte die vorbereitete Themenpalette noch erweitert werden“, konstatierte der stellvertretende Landrat Hans Hinrichs, der sich sehr zufrieden über den Verlauf der Veranstaltung zeigte.

Ein Klimaschutz-Manager oder -Managerin im Kreis sei eine „logische und wünschenswerte Konsequenz“

Im September kommt die Lenkungsgruppe erneut zusammen, bevor im Oktober ein Klima-Tag mit Bürgerworkshops folgt. Anfang kommenden Jahres wird das Klimaschutzkonzept in den politischen Gremien beraten. Nach Einschätzung des Landrates Matthias Köring wäre es „eine logische und wünschenswerte Konsequenz“, die Stelle eines Klimaschutz-Managers oder einer -Managerin im Kreis zu schaffen.

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Gerd
24.06.2012 um 22:59 Uhr:
Immer schön des Bürgers Geld für Nonsens zum Fenster rausschmeißen und ihn fleißig einbinden in unsinnige und im Endeffekt im Höchstmaße schädliche Maßnahmen der staatlich verordneten Klimareligion.
Gerd
25.06.2012 um 02:28 Uhr:
Die "Energiewende" ist ein utopisches, ideologisches Konstrukt. Deren Erfinder sind Leute wie Trittin.
Da sie diversen menschlichen Bedürfnissen widerspricht, wie dem Wunsch nach persönlicher Freiheit und einem gewissen Lebensstandard, wird sie nur mit Zwang, einer riesigen "Klimabürokratie" und einer Propaganda und Gehirnwäsche a' la 1984 durchsetzbar sein. Auch pervertiert sie bewusst die Regeln der Marktwirtschaft mit Angebot und Nachfrage.
Als ideologiegetriebenes visionäres Wunschbild wird sie wirtschaftlich nie "funktionieren". Sie ist ein riesiges gesellschaftliches Experiment wie der "reale Sozialismus", und die Drahtzieher haben eine ganze Nation als Geisel genommen, um ihr Spielzeug an ihr auszuprobieren. Wir alle sind die Versuchskaninchen.
Die Banken haben recht: Dieses ideologische Konstrukt wird nie richtig funktionieren.
Aber z.B. das neue Traumpaar Trittin und Gabriel wird nach der Wahl 2013 sicher kein Problem haben, die fehlenden 200 Mrd. EUR einfach bei den bösen Reichen (bekanntlich ab 50.000 Brutto/Jahr) abzufassen.
Für "hehre" Ziele wie das Klima oder die Vereinigten Staaten von Europa ist bekanntlich jedes Mittel recht.
Gerd
10.07.2012 um 13:57 Uhr:
Deutschland hat den ZEHNFACHEN CO2-Ausstoß bei der Stromerzeugung mit seiner Kohle dominierten ökolügischen Verlogenheit. Auch die "Erneuerbaren" werden, bedingt durch erforderlich werdende CO2-Schattenkraftwerke, diesen Ausstoß ganz gewiss nicht senken, sondern eher noch steigern. Die Tabelle unten belegt das (letzte Zeile):

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stromerzeugung&stable=0&shownotice=1&fromsection=Der_Preis_von_elektrischer_Energie_in_Europa
Gerd
11.07.2012 um 13:46 Uhr:
Oh! Ich vergaß zu erwähnen, dass die BRD den zehnfachen CO2-Ausstoß bei der Stromgewinnung im Vergleich zum Kernenergie dominierten Frankreich hat...

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