Wittmund
Bad-Schließung hat dickes Minus zur Folge

Carolinensiel - Die Nordseebad Carolinensiel GmbH hat 2011 ein Minus von mehr als 661 000 Euro zu verbuchen. Das wurde in der Gesellschafterversammlung im Wittmunder Rathaus berichtet. Die Jahresrechnung schließt mit einer Bilanzsumme von 6,9 Millionen Euro ab. Ursache für den Jahresfehlbetrag war vor allem die Sanierung der Cliner Quelle mit dem Teilabriss des Schwimmbades.
Die Jahresrechnung wurde von der Treuhand Oldenburg geprüft, es gebe keinerlei Einwendungen, berichtete Wirtschaftsprüfer Detlef Schwecke den Gesellschaftern. Der Lagebericht stehe im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittele insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stelle die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar, so der Prüfer weiter. Der Empfehlung, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 661 000 Euro auf das Jahr 2012 vorzutragen, folgte die Versammlung einstimmig.
An der Cliner Quelle werden rund sechs Millionen Euro investiert
Die Entlastung des Aufsichtsrates erfolgte ebenfalls ohne Gegenstimmen, die Mitglieder des Aufsichtsrates enthielten sich ihrer Stimmen. Einstimmige Entlastung gab es auch für den Geschäftsführer der Nordseebad Carolinensiel-Harlesiel, Kai Koch.
An der Cliner Quelle werden insgesamt rund sechs Millionen Euro investiert. „2013 werden wir wieder mit einem langfristig intakten Bad antreten“, zeigte sich der Vorsitzende der Gesellschaftsversammlung, der Wittmunder Bürgermeister Rolf Claußen, im Verlauf der Sitzung zuversichtlich. Erst 2015 werde man frühestens mit einem halbwegs zufriedenstellenden Ergebnis rechnen können. Trotz der Schließung des Bades sei es dem Geschäftsführer Kai Koch und seinem Team gelungen, bei den Übernachtungszahlen ein Plus von 30 000 zu erzielen. „Der Ort ist gut aufgestellt, das Marketing stimmt“, sagte Jens Multhaupt (SPD).

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