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Warsingsfehn/Ulbargen
13.09.2012

Großes Interesse an „Milljöh“-Party

Mit dem Feuerwehr-Oldtimer macht Andreas Wermerßen (links) Werbung für die Party. Der ehemalige Geschäftsführer Paul Bergner (rechts) unterstützt ihn. Bild: Koenen
Mit dem Feuerwehr-Oldtimer macht Andreas Wermerßen (links) Werbung für die Party. Der ehemalige Geschäftsführer Paul Bergner (rechts) unterstützt ihn. Bild: Koenen

Von Philipp Koenen

Andreas Wermerßen freut sich über die Resonanz auf seine Idee für die Revivalfete. Am 2. Oktober sollen die alten Zeiten der in den 80er Jahren beliebten Diskothek in Warsingsfehn wieder aufleben. Gefeiert wird im Metadrom in Ulbargen.

Warsingsfehn/Ulbargen - Wenn das „Milljöh“ seine Türen öffnete, kamen sie alle: Punker, Rocker, alte Hippies, sogar der Chefarzt. „Es war ein kulturelles Sammelbecken“, erinnert sich der ehemalige Geschäftsführer Paul Bergner mit Freude an die bunte Fangemeinde der bekannten und beliebten Diskothek in Warsingsfehn. Für eine Nacht sollen diese Zeiten wieder lebendig werden – bei einer Revivalparty am 2. Oktober im Metadrom in Ulbargen. Veranstalter ist Andreas „Andi“ Wermerßen. Auch er hat einen ganz persönlichen Bezug zum „Milljöh“: Seine Eltern Lüppo und Elli hatten die zu Beginn der 80er eröffnete Diskothek viele Jahre lang betrieben. „Und Paul war die Galionsfigur“, erzählt Wermerßen. Der frühere Geschäftsführer unterstützt ihn jetzt bei der Organisation der Revivalfete.

Die OZ hatte am vergangenen Sonnabend schon einmal auf die bevorstehende Party hingewiesen. Inzwischen hätten sich viele Leute gemeldet, berichtet Wermerßen, im Internet und auf Facebook stoße die Sache auf große Resonanz: „Da brennt es richtig. Es ist, als ob die Leute drauf gewartet hätten.“ Auch Wermerßen brennt auf das Ereignis – und fährt mit einem Feuerwehr-Oldtimer Reklame fürs „Milljöh“-Revival. Den knallroten Ford hat er kürzlich gekauft. Auch ehemalige Mitarbeiter der Disko hätten sich bereiterklärt, zu kommen, sagt Wermerßen: „Wir suchen aber nach wie vor Leute, die damals zum Personal gehörten.“ Und noch etwas suchen er und Bergner – alte Sofas, wegen der Atmosphäre. Die Party, erklärt „Andi“ Wermerßen, solle nicht irgendeine Fete werden: „Wir wollen es authentisch gestalten.“

1989 wurde das „Milljöh“ an der Königsstraße in Warsingsfehn geschlossen, das Gebäude abgerissen. Eigentlich hatte Wermerßen schon vor drei Jahren „zum 20-jährigen Schließungsjubiläum“ eine Party machen wollen – aber er fand in Moormerland keinen geeigneten Raum. Den hat er nun – und einen großen dazu: Ins Metadrom in Ulbargen bei Großefehn passen gut 2000 Besucher.

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Feuerwehr
13.09.2012 um 09:57 Uhr:
Warum muss eigentlich immer die Feuerwehr als Werbeträger für Partys herhalten??? Keine besseren Ideen auf sich aufmerksam zu machen oder warum bedient man sich dem guten Image der Feuerwehren?
hexe
13.09.2012 um 10:53 Uhr:
Finde ich ja mal ne super Sache.
Werde auf jeden Fall dabei sein.
Wo kann ich mich melden?
Hab eventuell noch Sofas abzugeben.
Kritik
18.09.2012 um 18:07 Uhr:
Kann man sowas nicht am Wochenende starten?

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