Norden
Startsignal: Neuer Sender geht heute Mittag „on air“
Der neue Sender Radio Nordseewelle nimmt am Donnerstag um 12 Uhr den Betrieb auf. Zu hören ist das Programm im nördlichen Ostfriesland. Zu sehen sind die Macher auch: Bei einem Tag der offenen Tür in den Räumen im Soltau’schen Haus am Markt in Norden.
Norden - Noch fehlt ein Sofa für Gäste im Studio B, im Flur liegen noch ein paar Kartons herum und einige Werbespots müssen auch noch fertig geschnitten werden. Trotzdem macht das Team von Radio Nordseewelle einen recht entspannten Eindruck. „Wir haben alle Lust darauf, endlich loszulegen“, sagt Geschäftsführer Maik Neudorf und lacht. Am Mittwoch um 12 Uhr geht der neue Radiosender, zu dessen Gesellschaftern die Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO) gehört, zum ersten Mal live auf Sendung. Monatelang wurde daran gearbeitet, im hinteren Teil des Soltau’schen Hauses Am Markt in Norden die Studios, Schnittplätze und Büros einzurichten.
Radio Nordseewelle ist derzeit im nördlichen Ostfriesland zu empfangen – auf den Frequenzen 99,5 Mhz (Aurich) und 88,2 Mhz (Norden). Die Sender auf Borkum, Norderney und in Neuharlingersiel werden nach und nach aufgeschaltet. Auf der Internetseite www.radio-nordseewelle.de gibt es zudem einen Livestream, auf dem die Sendungen gehört werden können. Auch die App für Android ist bereits verfügbar, und auch Apple wird sie in Kürze freigeben.
André Albers ist „Der Guten-Morgen-Macher“
Am Dienstag gab es zum ersten Mal einen 24-Stunden-Probelauf. „Es klappt schon ganz gut“, so Chefredakteur Christian Lewin. Für das tägliche Programm hat die Redaktion in den vergangenen Wochen verschiedene Sendungen konzipiert. Um 6 Uhr beginnt Moderator André Albers als „Der Guten-Morgen-Macher“ mit interessanten und kuriosen Meldungen aus der Region. Ab 10 Uhr ist dann Heide Lewin mit ihrer Sendung „Mittendrin“ an den Reglern. Von 15 bis 20 Uhr übernimmt in der Woche schließlich Norman Fleischer das Mikrofon. Für aktuelle Themen sind zudem die so genannten „Küstenreporter“ unterwegs – und liefern mal aktuelle, mal historische Geschichten.
Die Nachrichten werden am Vormittag von Christian Lewin eingesprochen. „Dabei legen wir unser Hauptaugenmerk auf die regionalen Themen“, betont Maik Neudorf, der unter anderem schon für Antenne Niedersachsen und RTL Radio in Halle gearbeitet hat. Zu jeder vollen Stunde gibt es daher zunächst das Wichtigste aus der Region. Anschließend werden die Top-Tagesthemen aus Deutschland und der Welt eingespielt. Zur halben Stunde widmet sich Lewin den regionalen Themen dann intensiver.
Musikmischung aus aktuellen Stücken und älteren Hits
Und auch die Ostfriesen sollen in Form von Interviews auf der Straße oder aber über die Facebook-Seite des Senders (www.facebook.com/radio.nordseewelle) zu Wort kommen. „Wir sind auf allen Kanälen aktiv. Dadurch können die Hörer ihre Meinung auch schriftlich äußern, wenn sie sich selbst nicht gern reden hören möchten“, so Neudorf. Das Musikprogramm wird laut Neudorf eine Mischung aus aktuellen Stücken und älteren Hits sein. „Wir wünschen uns, dass wir den Geschmack der Leute treffen – von den Themen bis zur Musik“, so Chefredakteur Christian Lewin.
Wer sich im neuen Funkhaus von Radio Nordseewelle in Norden gerne einmal umschauen möchte, der hat heute von 12 bis 17 Uhr die Gelegenheit dazu. Besucher können den Moderatoren während ihrer Arbeit über die Schulter schauen, sich durch die neuen Räume führen lassen und im Innenhof eine Bratwurst genießen.