Leer
Driever
18.12.2009
Kanal-Studie: Anwohner will in den Emsbeirat
Driever - Dr. Nikolaus Remy hat Angst, dass eines Tages ein Emskanal durch Westoverledingen gebaggert wird, "obwohl ihn niemand haben will". Deshalb möchte der Arzt aus Driever im sogenannten Emsbeirat mitarbeiten. In diesem Gremium sollen 27 Vertreter der örtlichen Kommunen, Wirtschaft, Landwirtschaft, der Deich- und Sielachten sowie der Wasserwirtschaft Stellungnahmen zur Machbarkeitsstudie an die Lenkungsgruppe abgeben (der GA berichtete).
Nikolaus Remy wandte sich deshalb an den Leiter der Regierungsvertretung Oldenburg, Franz-Josef Sickelmann. Denn der Arzt und seine Familie sind der Meinung, dass die Anwohner der Emsdörfer in den Gremien, die die Machbarkeitsstudie vorbereiten sollen, nicht ausreichend vertreten sind. Remy hat sich an den WWF gewandt Obwohl er der Initiative "Kein Emskanal" angehöre, seien er und seine Familie an einer Lösung der Problematik Ems interessiert. Die könnte, so Remy provokant, zwischen dem Verlust eines "gesamten Wirtschaftszweiges mit allen Arbeitsplätzen" und einer Kanalisierung des Flusses liegen. In den Gremien sind seiner Meinung nach derzeit nur Institutionen und Personen, die "einseitige, für den Bau eines Kanals sprechende Positionen" vertreten. Sickelmann habe ihm aber abgesagt, weil die Initiative "Kein Emskanal" keine "legitimierte Gruppe" sei, so Remy.
Inzwischen hat er sich an den WWF gewandt. Dort wurde ihm zugesagt, dass sich der Umweltverband dafür einsetzen wolle, dass "aktive Initiativen wie die unsere" in den Emsbeirat kommen.
Nikolaus Remy wandte sich deshalb an den Leiter der Regierungsvertretung Oldenburg, Franz-Josef Sickelmann. Denn der Arzt und seine Familie sind der Meinung, dass die Anwohner der Emsdörfer in den Gremien, die die Machbarkeitsstudie vorbereiten sollen, nicht ausreichend vertreten sind. Remy hat sich an den WWF gewandt Obwohl er der Initiative "Kein Emskanal" angehöre, seien er und seine Familie an einer Lösung der Problematik Ems interessiert. Die könnte, so Remy provokant, zwischen dem Verlust eines "gesamten Wirtschaftszweiges mit allen Arbeitsplätzen" und einer Kanalisierung des Flusses liegen. In den Gremien sind seiner Meinung nach derzeit nur Institutionen und Personen, die "einseitige, für den Bau eines Kanals sprechende Positionen" vertreten. Sickelmann habe ihm aber abgesagt, weil die Initiative "Kein Emskanal" keine "legitimierte Gruppe" sei, so Remy.
Inzwischen hat er sich an den WWF gewandt. Dort wurde ihm zugesagt, dass sich der Umweltverband dafür einsetzen wolle, dass "aktive Initiativen wie die unsere" in den Emsbeirat kommen.

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