Norden

Cuxhaven/Juist

Horumersiel: Seemine gesprengt

Seeminen wie diese, aber auch andere wurden im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Symbolbild: Pixabay

Am Mittwoch ist vor Horumersiel eine Seemine gesprengt worden, die am Dienstag in einem Windpark vor Juist entdeckt worden war. Zwei Experten des Kampfmittelräumdienstes brachten dafür Sprengladung an die schwimmende Bombe an. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

Cuxhaven/Juist - Am Mittwoch um 17.20 Uhr ist eine Seemine im Watt vor Horumersiel gesprengt worden, die am Dienstag im Windpark Godewind II rund 30 Kilometer vor Juist entdeckt worden war. Das teilte das Havariekommando in Cuxhaven mit.

Ein Sicherheitsfahrzeug des Windparks habe die Mine entdeckt, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Sprengsatz stammt vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg.

Aufgrund des schlechten Wetters haben Sprengstoffexperten entschieden, die Mine nicht auf See zu entschärfen. Das Schiff „Mellum“ nahm die Seemine ins Schlepptau. Zwei Experten des Kampfmittelräumdienstes brachten Sprengladung an die Seemine an. Bei der Sprengung gab es keine Zwischenfälle. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

zur mobilen Webseite

Die Online-Angebote der Zeitungsgruppe Ostfriesland

© ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH - Made with newsdirect