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Langeoog

Langeoog: Aufspülung geht weiter

Das Baggerschiff „Thor“ kommt vor Langeoog zum Einsatz. Bild: NLWKN

Die Strand-Aufspülung auf Langeoog ist fortgesetzt worden. 200 000 Kubikmeter Sand werden an den oberen Strandbereich gebracht. Die Maßnahme soll vor Abbrüchen schützen.

Langeoog - Auf Langeoog wird jetzt die im vergangenen Jahr begonnene Strandaufspülung vor dem Pirolatal fortgesetzt. Sie soll, wie berichtet, helfen, die Dünen vor Abbrüchen bei Sturmfluten zu schützen. Das teilt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit. Er ist Auftraggeber. „Wir haben die Entwicklung des aufgespülten Bereiches über den Winter umfangreich vermessen und analysiert.

Auf Basis dieser Untersuchungen wird die noch fehlende Sandmenge von etwa 200 000 Kubikmetern im oberen Strandbereich eingespült“, beschreibt Professor. Frank Thorenz als Leiter der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney in einer Mitteilung die Arbeiten. Die Sandentnahme erfolge aus der Accumer Ee zwischen Langeoog und Baltrum.

Leitung reaktivieren

Zunächst musste die versandete Dükerleitung, die vom Strand bis zur Koppelstelle für das Baggerschiff führt, reaktiviert werden. Nun müssten noch der Koppelkopf am Ende der Leitung unter Wasser freigelegt und die Landleitungen verlegt werden, teilt der NLWKN mit. „Zu Beginn der kommenden Woche wird dann das Baggerschiff ,Thor‘ der dänischen Firma Rohde Nielsen A/S die eigentliche Aufspülung fortsetzen. Bei gutem Wetter können die Arbeiten nach etwa sechs Wochen abgeschlossen sein“, berichtete Projektleiter Theo van Hoorn laut Mitteilung.

Die Strandaufspülung kostet zwei Millionen Euro. Dafür werden Mittel der Gemeinschaftsaufgabe des Bundes und der Länder zur Verbesserung des Küstenschutzes eingesetzt.

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