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Auricher gesteht: Ehefrau mit Hammer erschlagen

Mitarbeiter der Spurensicherung haben den Tatort in Pfalzdorf am Montag durchsucht. Bild: Ortgies

Von Daniel Noglik

Am Montag war in Aurich-Pfalzdorf eine 64-Jährige tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Ihr Ehemann hat gestanden, sie mit einem Hammer erschlagen zu haben. Er sitzt in Untersuchungshaft.

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Aurich - Der Ehemann der am Montag in Aurich tot aufgefundenen 64-Jährigen hat die Tat gestanden: Er gab zu, seine Frau im Ortsteil Pfalzdorf mit einem Hammer erschlagen zu haben. Das bestätigte am Mittwochnachmittag Jan Wilken, Pressesprecher der Auricher Staatsanwaltschaft, der Ostfriesen-Zeitung. Die Obduktion des Leichnams in der Oldenburger Rechtsmedizin hat gemäß Wilkens Angaben ergeben, dass die 64-Jährige durch massive Gewalteinwirkung gegen ihren Kopf gestorben ist.

Aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und der Auricher Polizei geht hervor, dass der 68-Jährige am Montagvormittag die Polizei angerufen und seine Tat am Telefon geschildert hatte. Nachdem Beamte kurz darauf den Leichnam der 64-Jährigen in der gemeinsamen Wohnung des Ehepaares gefunden hatte, nahmen sie den 68-Jährigen zunächst vorläufig fest.

Haftbefehl auf Antrag der Staatsanwaltschaft

Mittlerweile erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter. Er sitzt in Untersuchungshaft. Ob wegen des Verdachts des Totschlags oder des Mordes ermittelt wird, sagte Wilken nicht. „Dafür ist es noch zu früh“, so der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft.

Auch nähere Details zum Tathergang nannten die Ermittlungsbehörden noch nicht. Staatsanwalt Wilken erklärte, dass der mutmaßliche Täter bis zur Anklageerhebung und auch während eines sehr wahrscheinlichen Strafprozesses die Untersuchungshaft nicht verlassen werde.

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