Aurich
Aurich
24.01.2012
Geständnis: Auricher bekommt milde Strafe
Aurich - Nach einer Woche Bedenkzeit hat am Montag ein Auricher, der rund 95 000 Euro aus der Kasse des Wohltätigkeitsvereins "Menschen in Not" veruntreut haben soll, im Landgericht ein Geständnis abgelegt. Damit erfüllte er die Voraussetzung für eine mildere Strafe. Die Kleine Kammer des Landgerichts, Staatsanwaltschaft und Rechtsanwälte hatten sich auf ein Strafmaß mit Ober- und Untergrenze geeinigt. Vorsitzender Richter Heinz-Dieter Mündel verkündete nach kurzer Beratung das Urteil: zwei Jahre auf Bewährung.
Der Angeklagte, der vom Amtsgericht Aurich im Mai 2010 zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt worden und in die Berufung gegangen war, ersparte dem Gericht damit weitere Verhandlungstage. Mit dem Geld der Auricher Hilfsorganisation, die er als Geschäftsführer geleitet hat, hatte er einen Großteil seines Lebensunterhaltes bestritten. Vor Gericht sagte er am Montag, dass sein Verhalten ein großer Fehler gewesen sei. Es tue ihm alles sehr leid. Er arbeite jetzt als ehrenamtliches Mitglied bei "Menschen in Not" mit.
"Das ist ein Geständnis, dem ich glauben kann"
Der 46-Jährige hat inzwischen auch eine Anstellung im öffentlichen Dienst. Er hat bereits mit einer finanziellen Wiedergutmachung begonnen: 6000 Euro sind schon an den Verein zurückgezahlt. Das Gericht hat ihm jetzt eine monatliche Abzahlung in Höhe von 100 Euro mit ins Urteil geschrieben.
Das Strafmaß sollte sich nach der Einigung zwischen zwei Jahren sowie zwei Jahren und drei Monaten bewegen. "Das ist ein Geständnis, dem ich glauben kann", sagte Staatsanwältin Doro-thee Bröker und beantragte zwei Jahre auf Bewährung. Auch Rechtsanwalt Ralf Giese plädierte in diese Richtung.
"Neben ihrem Geständnis halten wir Ihnen zugute, dass sie sich in den vergangenen Jahren keine Straftaten mehr zuschulden kommen lassen haben", sagte Richter Mündel.
Der Angeklagte, der vom Amtsgericht Aurich im Mai 2010 zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt worden und in die Berufung gegangen war, ersparte dem Gericht damit weitere Verhandlungstage. Mit dem Geld der Auricher Hilfsorganisation, die er als Geschäftsführer geleitet hat, hatte er einen Großteil seines Lebensunterhaltes bestritten. Vor Gericht sagte er am Montag, dass sein Verhalten ein großer Fehler gewesen sei. Es tue ihm alles sehr leid. Er arbeite jetzt als ehrenamtliches Mitglied bei "Menschen in Not" mit.
"Das ist ein Geständnis, dem ich glauben kann"
Der 46-Jährige hat inzwischen auch eine Anstellung im öffentlichen Dienst. Er hat bereits mit einer finanziellen Wiedergutmachung begonnen: 6000 Euro sind schon an den Verein zurückgezahlt. Das Gericht hat ihm jetzt eine monatliche Abzahlung in Höhe von 100 Euro mit ins Urteil geschrieben.
Das Strafmaß sollte sich nach der Einigung zwischen zwei Jahren sowie zwei Jahren und drei Monaten bewegen. "Das ist ein Geständnis, dem ich glauben kann", sagte Staatsanwältin Doro-thee Bröker und beantragte zwei Jahre auf Bewährung. Auch Rechtsanwalt Ralf Giese plädierte in diese Richtung.
"Neben ihrem Geständnis halten wir Ihnen zugute, dass sie sich in den vergangenen Jahren keine Straftaten mehr zuschulden kommen lassen haben", sagte Richter Mündel.

Schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Artikel
Sie können maximal 1500 Zeichen eingeben.